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Geschrieben von sunnydani am 21.07.2021, 11:19 Uhr

Anstrengende Tage und Abende

Bei so kleinen Kindern, die noch keine Erklärung verstehen, reicht ein einfaches "Nein" und ein "Aus-der-Situation-nehmen", d.h. du setzt dein Kind dann woanders hin und lenkst es ggf mit was anderem ab.
Am besten du räumst im Moment vieles weg, was sie nicht darf/soll, damit sie nicht den ganzen Tag nur Nein hört, denn dann ist es schon normal und auch nicht mehr effektiv.

Ansonsten hängt vieles von der Situation ab, wie ich reagiert habe. Haben die Kinder mit Dingen geworfen, hab ich ihnen das Ding, mit dem sie nicht werfen sollten, weggenommen und ihnen stattdessen einen Ball gegeben und gesagt, sie dürfen damit werfen.
Hab ich gemerkt, sie klettern bereits zum fünften Mal im Haus wo rauf, bin ich mit ihnen rausgegangen und hab sie draußen toben lassen, etc.
Wenn es mal nicht geht, weil man eben was anderes zu tun hat, dann hab ich versucht sie abzulenken bzw. sie mit etwas zu beschäftigen, dass sie sehr interessiert hat (Spielsachen z.Bsp., die es nicht immer gibt) und habe alles, was sie nicht sollten, etc. in der Zeit wirklich so weggeräumt, dass es für sie nicht zu erwischen war.

Ansonsten ist es einfach wichtig, dass man konsequent ist und es klare Regeln gibt. Man sollte sich vorher genau überlegen, was man erlaubt und was nicht und das dann immer gleich handhaben, also nicht heute darf Kind auf der Couch springen und morgen nicht, oder nach dem fünften Mal ermahnen gibt man doch wieder nach und erlaubt es doch, weil es einen nervt. Das merken die Kinder nämlich, sind dadurch verunsichert und versuchen es immer wieder, bis Mama eben dann nachgibt. Also ist etwas Nein, dann bleibt es beim Nein, auch wenn Kind es 20 mal probiert.

Bezüglich Schlafen kann sich immer wieder mal was ändern. Es kann sein, dass der Schlafbedarf deines Kindes gesunken ist und es nicht mehr so viel Schlaf braucht. Dann hilft es vielleicht, den Mittagsschlaf zu kürzen oder wegzulassen oder abends später ins Bett. Ist das Kind aber müde und schläft trotzdem nicht (machen meine, die sind Meister im Wachhalten trotz extremer Müdigkeit), dann muss man da vermutlich einfach durch. Bei uns hilft da nur, auf keinen Fall zu spät ins Bett, denn je später, desto überreizter und je müder, desto schlechter schlafen sie ein.
Das ist einfach alles auszuprobieren.
Oder sie mag vielleicht einfach nicht mehr auf eurer Brust einschlafen und es würde ihr genügen, wenn ihr nur neben ihr im Bett liegt oder einfach im Raum seid. Meine Kinder wären beide nie in einer Position liegen geblieben, die drehen sich hundertmal herum, bis sie dann mal schlafen, das wäre niemals gegangen, wenn ich sie gehalten hätte.

Mein Kleiner schläft in meinem Bett und ich lege mich beim Schlafengehen neben ihn. Wir haben auch schon viel Theater hinter uns und es dauert bei ihm auch jeden Abend eine gute Stunde, teilweise auch 1,5 bis er schläft, aber es geht nicht anders. Er braucht diese Zeit und schläft nicht schneller ein, erst recht nicht, wenn er zu müde ist.
Ich akzeptiere das so, auch wenn ich genug andere Dinge zu tun hätte, aber ich denke mir, er braucht das jetzt eben und irgendwann wird auch er alleine schlafen gehen.

Ihr könnt da nur auf euer Gefühl hören und eben verschiedenes ausprobieren, bis ihr einen Weg gefunden habt, der für euch alle am besten passt. Und der kann sich auch im Laufe der Zeit wieder ändern, das Schlafverhalten von Kindern kann sich sehr, sehr oft ändern und was einmal gut gepasst hat, kann ein paar Wochen später gar nicht mehr klappen. Ist anstrengend, aber völlig normal.

Alles Gute!

 
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