Waldorf - Lernen durch Nachahmung

Zwei Buben gelbes und blaues Shirt

© fotolia, Oksana Kuzmina

Die erste Waldorf-Schule wurde 1919 von Rudolf Steiner in Stuttgart gegründet, 1926 folgte der erste Kindergarten. Heute gibt es in Deutschland über 500 Waldorfkindergärten.

Die Waldorf-Pädagogik folgt dem Prinzip, dass Kinder in den ersten 7 Lebensjahren vor allem durch Nachahmung lernen. Kinder suchen sich ein Vorbild und ahmen beispielsweise die Erzieherin nach, so die Auffassung der Waldorf-Pädagogen. "Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen", so hat Rudolf Steiner selber sein Prinzip zusammengefasst. Im Vordergrund steht für den Erzieher immer die Frage: "Wie kann ich dem Kind helfen, seine eigene Individualität zu entdecken und zu entfalten?"

Möglichst natürliche Materialien, also kein "fertiges" Spielzeug, soll die ganzheitliche Entwicklung der Kinder unterstützen. Die Spielsachen sind oft ungegenständlich und bestehen aus Naturmaterialien wie Wolle, Filz, Tüchern, Körbe mit Nusskernen und ähnlichem. Dadurch sollen die Kleinen ihre Kreativität entfalten und ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Weitere Kernelemente sind feste Rhythmen im Tagesablauf und Wochenablauf und ein starker Bezug zu den Jahreszeiten und ihren jeweiligen Festen. Das soll den Kindern Stabilität und Geborgenheit vermitteln.

Zuletzt überarbeitet: November 2018

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