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Geschrieben von Lemone am 26.08.2019, 12:15 Uhr

Wann kindergartenbesuch

Meine Tochter ist drei Jahre alt und wird im Oktober 4.ich habe sie im februar für den Kindergarten angemeldet, da waren wir einschreiben und schnuppern. Da hat sie sich schon nicht wohl gefühlt. Jedenfalls wenn man sie drauf anspricht, lenkt sie sofort ab, dass wort kindergarten will sie garnicht hören. Natürlich hab ich auch schon mit ihr darüber gesprochen und sie meint sie will noch ein bisschen daheim bleiben.
Sie ist aber jetzt nicht schreckhaft oder schüchtern, ganz im gegenteil, sie ist fröhlich, freundlich, redet gerne,....
Meine familie meint sie muss gehen, da soll ich ihr keine wahl lassen, sonst geht sie mir nichtmehr und wir haben probleme in der schule. Ich bin noch in karenz daheim. Sie ist sehr wiss begierig, dass lernen macht ihr spaß, siw kann bis 20 zählen, kann schon die zahlen lesen, auf englisch bis 10 zählen, puzzle mit 60 teile bausne, abc lied singen,.... Wir machen auch viel so vorschulbücher dass macht ihr spaß, ich zwinge sie nicht, sie macht es freiwillig. Jedenfalls weiß ich jetzt nicht was wir machen sollen, ist es schlimm wenn sie dann nur zwei jahre geht? Ich würde es nicht so echlimm finden, da mir diese neuen kindergarten Konzepte eh nicht gefallen, kein Frühstück zusammen, jedes kind kann essen wann es will, sie gehen nicht viel raus in den garten, zimindest in die gruppe in die sie kommt, es gibt nur wasser zu trinken, ja ich bin jetzt auch nicht dafür dass die kinder unendlich Süßigkeiten essen, aber ich finde die mischung macht es, von jedem ein bisschen was essen, bzw. Trinken. Oder wie denken sie darüber? Man soll den kindern nur vollkornbrot mitgeben,.... Ich ernähre mich ja auch hesund und koche alles selbst, aber wie gesagt ich finde die Mischung machts. Es gibt einiges dass mich stört.

 
12 Antworten:

Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Monroe am 26.08.2019, 12:32 Uhr

Das Problem ist eher, dass du nicht möchtest,dass sie in den Kiga geht. Kinder haben davon sehr viel, wenn sie hingehen. Sie finden Freunde und lernen von denen viel mehr.und dabei geht es nicht um Vorschulprogramm oder ABC oder zählen. Sie lernen dadurch das ganze soziale Miteinander. Dafür ist jetzt die perfekte Zeit. Fast schon ein bisschen spät.
Du nimmst ihr so sehr schöne und kostbare Erfahrungen. Dass dort nicht gemeinsam gefrühstückt wird, ist doch eigentlich total egal, oder? Ihr werdet doch bestimmt Zuhause gemeinsam frühst8cken, bevor du sie zum Kiga bringst. Süßigkeiten sind in keinem Kiga, den ich kenne, an der Tagesordnung. Eher die Ausnahme, genau wie Zuhause (?).
Die Kinder essen auch im Kiga nicht allein. Sie essen meistens in kleinen Gruppen mit einer Erzieherin zusammen.

Ich würde positiv vom Kiga sprechen. Sie ist erst knapp 4. Sie muß weder auf Englisch zählen können noch das AbC kennen. Was ihr aber wirklich gut tun wird, sind soziale Kontakte außerhalb deiner Reichweite. Davon hat sie im gesamten späteren Leben etwas. Das ABC lernen alle Kinder spätestens in der Schule, genau wie englisch. Konfliktlösung erlernen fängt im Kleinkindalter an. Gerade wenn sie Einzelkind ist, ist es nochmal wichtiger sie unter Kinder zu bringen.
Es muß ja keine Ganztagsbetreuung sein. Aber 4 Stunden sollten das pro Tag schon sein.
Du wirst sehen,wenn sie sich erst eingelebt hat,wird sie sehr viel Freude im Kiga haben.
Noch ist sie zu klein und kennt den Kiga nur von einem einmaligen Besuch. Sie kann gar nicht abschätzen, was da so wirklich los ist.
Gönn es ihr

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Sterntaler-2016 am 26.08.2019, 14:03 Uhr

Wir haben die Eingewöhnung (mein Sohn ist 3) auch gerade hinter uns. Und er hat die erste Zeit auch jeden Tag gesagt er möchte nicht in den Kindergarten. Er will lieber zu Hause bleiben.
Und was soll ich sagen? Nachdem er sich jetzt eingelebt hat geht er sehr gerne hin und möchte mittags teils gar nicht mit nach Hause.
Die Kinder schließen im Kindergarten Freundschaften, sehen und erleben einfach mal was anderes!
Vielleicht ist auch der Kindergarten nicht der richtige für euch?
Bei uns wird zusammen gefrühstückt und mittags gegessen. Alle Kinder zusammen... das finde ich sehr schön!
Zu trinken gibt es auch nur Wasser und Süßigkeiten sind nicht erwünscht. Und das ist doch absolut ok so!
Ich finde auch du nimmst deiner Tochter dadurch ganz tolle Erfahrungen, die eben auch zum Leben dazu gehören.
Lg

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Jomol am 26.08.2019, 14:07 Uhr

Ich unterschreibe bei Monroe. Deine Bedenken klingen wie Ausflüchte und die Aufzählung, was Dein Kind mit 3 schon kann, ist eigentlich irrelevant. Wenn Du nicht willst, dann ist das eben so. Jetzt mußt Du nachdenken, ob es gut für Dein Kind wäre.
Ich glaube, daß die allermeisten Kinder vom KiGa profitieren, auch deshalb weil die paar, die nicht gegangen sind, dann im Vergleich zum Rest deutlich im Hintertreffen sind was die soziale Kompetenz angeht. Klar kann man das nicht über einen Kamm scheren, Du schreibst nicht, inwieweit sie Kontakt zu anderen Kindern hat, Ausnahmetalente in jeder Hinsicht gibt es immer. Wer 10 Geschwister hat, braucht den KiGa vielleicht eher zur Entspannung. Einmal die Woche Kinderturnen mit Mama ersetzt einen KiGa nicht.
Vielleicht ist etwas mehr Freiheit auch für Dich etwas Schönes. Denk mal drüber nach und bedenke, daß praktisch kein Kind nicht merkt, was Mama will.
Ich würde ihr wahrscheinlich klarmachen, daß sie muß, aber solange Du zu Hause bist nur bis nach dem Mittagessen. Das halte ich für einen vernünftigen Kompromiss. Wir hatten das Problem zugegebenermaßen nie, unsere Kinder gingen/ gehen sehr gern in den Kindergarten. Vielleicht will Deine Tochter auch bald mittags nicht mehr nach Hause...
Alles Gute,
Jomol

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Junijunge am 26.08.2019, 19:47 Uhr

Ich würde sie vormittags hinschicken. Ich nehme an, es geht bald los?
Unser Sohn ist jetzt vier und seit einem Jahr im Kindergarten. Er geht tatsächlich immer noch nicht besonders gerne hin. Das gibt es durchaus auch: nicht alle Kinder lieben den Trubel. Unser Sohn ist auch kognitiv sehr weit, weiß viel mehr als er müsste und fühlt sich irgendwie ein bisschen fehl am Platz. Wirklich Freunde hat er auch nicht gefunden, wobei er nachmittags mit einzelnen Kindern inzwischen ganz gut spielt. Aber die Masse liegt ihm halt nicht. Kann ich ihm auch nicht verübeln.
Die Erzieherinnen sind wirklich alle sehr, sehr nett und er nimmt deren Angebot gerne an und macht alles ganz gut mit, würde aber eben lieber daheim bleiben. Theoretisch ginge das, aber trotzdem muss er vormittags hin. Zum Essen hole ich ihn dann nach Hause. Damit ist er einer der wenigen, aber er mag es dort tatsächlich nicht so gerne und ich denke, in seinem Fall hilft viel auch nicht viel. Also belassen wir es beim Vormittag. So bekommt er ausreichend Ruhepausen und tankt vor dem nächsten Tag auf. Den ganzen Tag dieses laute Gewusel muss ja nicht sein, wenn es sich vermeiden lässt. Wichtig ist mir, dass er auch einen gewissen Rhythmus lernt, den wir zur Schule ja spätestens brauchen. Und dass er sich auch mal der Gruppe anpassen muss. Nachmittags gibt es dann ab jetzt Musikschule, Turnen und anderes Programm.
Die Eingewöhung letztes Jahr hat gedauert. Nach acht Tagen konnte ich zwar heimgehen, aber das Verabschieden morgens war noch länger schwierig. Aber er hat es gemeistert. Ich würde es in jedem Fall versuchen. Ich bin auch immer ein bisschen hin- und hergerissen, denke aber schon, dass es wichtig ist für die Kinder. Also haben wir unseren Kompromiss gefunden, mit dem wir alle gut leben können.

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Baerchie90 am 26.08.2019, 20:00 Uhr

Ich denke es kommt sehr auf die jeweiligen Gruppen und Erzieher an, wie viel Mehrwert so ein Kindergarten hat.

Bei Sohnemann machten wir mit 3 Jahren die ersten Erfahrungen mit einem Kindergarten, leider waren diese Erfahrungen nicht gerade toll, mein Sohn wehrte sich mit Händen und Füßen gegen diesen Kindergarten so dass wir ihn schließlich nach 3 Monaten wieder abmeldeten.
Ein Jahr vor der Schule machten wir einen weiteren Anlauf, diesmal ein anderer Kindergarten und der war wirklich toll! Sohnemann hat es geliebt. Er traf dort seine Freunde, konnte sich dort gut austoben und es gab tatsächlich nur eine Handvoll Tage, an denen er nicht hin wollte (meistens war er kurz darauf krank).

Töchterchen startete mit 3 Jahren im selben tollen Kindergarten, sie ging anfangs sehr gerne, ließ man ihr die Wahl, wäre sie aber immer zu Hause geblieben, ich denke ohne ihren Bruder, hätte ich sie auch noch 1 oder 2 Jahre daheim gelassen.

Wenn du bei dem Kindergarten kein gutes Gefühl hast, würde ich an deiner Stelle nach was anderem suchen, es gibt so viele verschiedene Konzepte, da wirst du sicher auch einen mit gemeinsamen Frühstück finden, der bei "Wind und Wetter" raus geht :-)
Ansonsten genießt dich einfach die Zeit, wenn es für euch gut passt.
Solange sie ein paar Kinder in ihrem Alter hat (die findet man ja nicht nur im Kindergarten), passt das sicherlich auch so. :-)

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von chrpan am 26.08.2019, 20:58 Uhr

Das Einzige, was mich an dem von dir beschriebenen Kindergarten stören würde ist, dass sie wenig rausgehen.
Ansonsten kann ich dir von meinen Erfahrungen mit meinem Großen berichten und was ich bei befreundeten Familien beobachtet habe.
Mein hochsensibler Großer wollte sich lange nicht von mir trennen und war dann im Endeffekt vielleicht 1 1/2 Jahre im Kindergarten. Sein Sozialverhalten wurde von den Betreuerinnen immer besonders gelobt und er hatte auch keine Probleme, sich an den „Rhythmus“ des Schulbesuchs zu gewöhnen.

Im Gegensatz zu dem, was manche meinen, wurde uns von zwei Kindergartenpädagoginnen (so werden in Österreich ausgebildete „Erzieherinnen“ genannt) unabhängig voneinander und ohne, dass wir gefragt hätten gesagt, dass 4 Jahre ein sehr gutes Alter für den Beginn mit dem KIGA sei.

Für unseren Großen war die - wenn auch vergleichsweise kurze - Erfahrung in der Kindergruppe sicher wichtig. Ich denke aber nicht, dass es mehr gebraucht hätte.

Ich kenne auch Kinder, die gar nie im Kindergarten waren vor der Einschulung oder nur ein Jahr und auch die hatten keine Probleme.

Es muss schon die Einrichtung zum Kind passen bzw. das Kind sich wohlfühlen, damit es wirklich profitiert.
An eurer Stelle würde ich mal schauen, wie es läuft und wenn du die Möglichkeit hast, dein Kind abzumelden und noch zuhause zu lassen, falls es nicht passt, ist doch eh alles gut.

LG

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Wunschkind-Nr-2 am 26.08.2019, 22:55 Uhr

Du bist die Mama und kennst dein Kind am besten, es ist deinen Entscheidung.

Meine Tochter gehen beide seit sie 3 Jahre alt sind in den Kindergarten. Gefragt habe ich sie nie. Ich glaube auch nicht, dass ein Kind in diesem Alter diese Entscheidung für sich treffen kann, denn es kann gar nicht überblicken, was es für es bedeutet.

Ich selbst finde Kindergarten gut und wichtig. Die Kinder lernen viele Dinge, die sie Zuhause eben nicht lernen können.. Gruppenstrukturen, neue Bezugspersonen mit anderen Erziehungstilen (total wichtig, sie lernen so sich flexibel auch auf andere Personen einzustellen) und soziale Kontakte ohne Eltern im Hintergrund.

Klar würde es auch im nächsten Jahr reichen. Aber gerade mit 3 Jahren fangen viele Kinder neu im Kindergarten an und neue Freundschaften bilden sich. Mit 4 Jahren ist es schon deutlich schwerer, sich in eine bestehende Gruppe reinzufinden.

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Btby am 27.08.2019, 0:50 Uhr

Das sind doch lächerliche Dinge die du da aufzählst! Ist ja toll das dein Kind bis 20 zählen kann aber ist es denn auch geübt in Konfliktsituationen mit gleichaltrigen Kindern, kann es sich in Gruppen einfügen usw?
Ich denke auch das du eher das Problem bist und das Haar in der Suppe suchst

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von sunnydani am 27.08.2019, 14:49 Uhr

Mein Sohn kam bereits mit 18 Monaten in die Kinderkrippe, einfach weil ich wieder teilzeit arbeiten gehen musste. Die Eingewöhnung hat ca. vier Wochen gedauert, danach war es ein halbes Jahr ungefähr, in dem ihm die Trennung in der Früh noch schwer fiel, er aber nie übermäßig geweint hat und ab dann ging er gerne hin. Er hat sich immer auf die Krippe gefreut. Zwei Jahre ging er in die Kinderkrippe und mit 3,5 Jahren hat er dann im Kindergarten angefangen.
Die Eingewöhnung im Kindergarten war überhaupt kein Problem mehr. Wir waren einen Tag gemeinsam zum Schnuppern dort und dann ging es ohne Probleme, das er beim nächsten Mal alleine dort blieb.

Ich habe ihn aber auch nie gefragt, ob er gehen will, sondern ihm einfach gesagt, dass er hingeht und fertig. Die Mama und der Papa müssen arbeiten und du darfst in den Kindergarten zum Spielen.
Jetzt hat er sein zweites Kindergartenjahr hinter sich gebracht, startet in zwei Wochen in sein letztes Kindergartenjahr vor der Schule und es gab nie Zeiten, in denen er nicht gehen wollte.
Und das obwohl er eher ein Einzelgängertyp ist, der zu Hause keine Kinder zum Spielen einladen will. Aber im Kindergarten passt es scheinbar einfach irgendwie.
Ich bin jetzt auch wieder zu Hause, weil er einen kleinen Bruder bekommen hat, aber auch da ist es für ihn nie ein Thema gewesen, dass er deshalb auch zu Hause bleiben will.
Er geht halbtags in den Kindergarten, das war immer schon so. Zu Mittag hole ich ihn ab, das war in der Krippe so und auch jetzt im Kindergarten.
Und ich habe das Gefühl, das es ihm schon gut tut. Er hat viel dazu gelernt, vor allem was eben die sozialen Kontakte angeht, wie man sich in eine Gruppe integriert, wie man teilt, wie man einfach mit anderen Kindern am besten in Kontakt tritt und umgeht, wie man mal auf etwas warten muss, weil ein anderes Kind zuerst dran ist usw.
Alles Dinge, die man zu Hause in der Form nicht lernt und die man aber durchaus in der Schule brauchen kann.

Jetzt in den Ferien habe ich sogar das Gefühl, dass der Kindergarten ihm fehlt. Also ich würde mein fast 4-jähriges Kind schon in den Kindergarten geben. Bei meinem Sohn war es schon sehr früh und wenn es sich finanziell ausgegangen wäre, wäre ich noch ein bis zwei Jahre länger daheim geblieben, aber so ab 3 Jahren hab ich bei ihm auch einfach schon gemerkt, dass es ihm gut tut, wenn er nicht nur zu Hause ist. Da war er in den Ferien oft so anstrengend, einfach aus Langeweile. Das ist jetzt schon wieder besser geworden, da er sich mit seinen 5,5 Jahren doch schon mehr und besser alleine beschäftigen kann, aber mit 3, 4 Jahren... puh, da war er zeitweise doch sehr fordernd, wenn kein Kindergarten war.

Aber du solltest natürlich schon ein gutes Gefühl mit der Einrichtung haben. Und selber damit im Reinen sein, denn sonst spürt deine Tochter das und dann wird es nicht funktionieren.
Ich hab unserem Kindergarten und den Erziehern immer total vertraut und bin auch mit dem Konzept einverstanden. Unsere Kinder haben auch keine gemeinsame Jause, aber die Kinder finden sich schon zusammen, mit denen sie essen wollen und ich finde das sogar besser, als die Kinder würden zu fixen Zeiten gezwungen werden, dass sie jetzt essen müssen, auch wenn sie vielleicht gerade keinen Hunger haben.
Rausgehen unser Kinder jedoch viel und bei fast jedem Wetter, das finde ich auch total super und zu trinken gibt es auch nur Wasser und Verdünnsäfte, wobei mein Sohn ohnehin ausschließlich Wasser trinkt.
Eine gesunde Jause sollen sie auch mitbekommen und das ist für mich ohnehin selbstverständlich. Obwohl sie jetzt im Sommer schon auch mal im Kindergarten ein Eis bekommen haben und ab und zu auch mal einen Lutscher. Aber ansonsten steht immer frisches Obst für die Kinder bereit und einmal im Monat feiern sie Kindergeburtstag, wo jedes Kind, das in diesem Monat Geburtstag hat, gefeiert wird und da gibt es dann selbstgemachten Kuchen, den die Kinder gemeinsam im Kindergarten mit den Erziehern backen und gestalten.

Also du musst es natürlich für dich entscheiden und du musst dann auf jeden Fall hinter deiner Entscheidung stehen, denn sonst spürt deine Tochter das.
Schaden wird es ihr auf keinen Fall, wenn sie in den Kindergarten geht in diesem Alter, aber wenn du das so absolut nicht willst, dann musst du sie eben noch zu Hause lassen.
Ansonsten hast du ja auch die Möglichkeit es auszuprobieren. Wenn es nach ein paar Monaten wirklich gar nicht geht und sie überhaupt nicht will, kannst du sie ja wieder zu Hause lassen. Aber ich glaube, wenn du von vornherein abgeneigt bist und sie nicht wirklich in den Kindergarten geben willst, wird es wahrscheinlich ohnehin nicht funktionieren.
Deshalb würde ich an deiner Stelle einen Kindergarten suchen, in dem dir das Konzept passt und es dann dort versuchen.

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von DK-Ursel am 27.08.2019, 19:39 Uhr

Hej!

es ist immer ein großer Schritt, wenn man sein Kind zum erstenmal anderen überlassen soll. Das verstehe ich.
Ich schließe mich aber denen an, die eigentlich - wenn auch etwas anders - sagen, daß in Wirklichkeit DU das Problem bist.

"Es gibt einiges dass mich stört.", schreibst Du am Schluß.
So etwas merken Kinder. Du schilderst, wie klug Dein Kind sei, was es alles schon kann - aber Du unterschätzt es genau da!
Das ist ein empathisches, ein soziales, ein emotionales Feld - eigentilch gar nicht meßbar und uneigentlich wesentlich wichtiger als all das, was Du aufzählst, vor allem im jetzigen Alter.
Solche schulischen/intellektuellen Vorsprünge haben andere Kinder auch, solche Vorsprünge holen wieder andere Kinder ruckizucki ein.
Und sogar nach 3 Jahren mit einer sehr klugen Tochter, die heute noch Bestnoten im Jurastudium schreibt, den Kandidaten mit einer solchen abgeschlossen hat und ebenso weitermacht, kann ich Dir sagen, daß nach 3 KIGA-Jahren der Kopf zwar reif die Scule war, es ihr aber unendlich gutgetan hat, trotzdem noch ein Jahr zu warten und die sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem letzten KIGA-jahr auszubauen.
(Dies schreibe ich nicht, um mit ihr anzugeben - sondern weil intellektuelle Reife und soziale/emotionale Reife zwei Paar Schuhe sind; ein Kind kann sehr schnell überfordert sein, wenn es nur intellektuell gemessen udn gesehen wird!!!
Du kannst anscheinend gar nicht ermessen, wieviel KIGA auf diesem Gebiet bedeutet, auch für einen guten Schulgang!!!

Wenn Dich soviel an dem KIGA stört: Kannst Du keinen anderen finden, der Dir mehr zusagt? Den nnatürlich muß man den Menschen vertrauen können, denen man sien Kind anvertraut.

Zum andern aber stört mich bei Deinem Posting, daß es scheint, als ob Du Deinem keinen Kind die Wahl läßt, ob es in den KIGA gehen soll oder nicht.
Wie soll ein so kleines kind DAS beurteilen???
Wer da - und bei anderen Dingen! - nicht klar (!!) Stellung bezieht als Eltern, der drückt sich in meinen Augen vor seiner Aufgabe und seiner Verantwortung, nicht mehr und nicht weniger.
Demokratie, Wahlfreiheit lernen geht anders und auf keinen Fall so!
Du überforderst Dein Kind.
Und da es gleichzeitig Deine Abneigung gegen die Institution fühlt, sagt es NEIN zu etwas, dessen Vorteile ein Kind auf keinen Fall ermessen und abschätzen kann.
Eben weilder Weitblick noch fehlt, hat es ja nun mal auch erwachsene Eltern, traurig, wenn die sich nicht erwachsen benehmen!

Genug der harten Worte.
An DeinerStelle würde ich den KIGA-Eintritt sofort anleiern und bejahen, gar nicht groß zur Wahl stellen, gar nicht groß thematisieren.
Such einen geeigneten KIGA - und los geht´s - Du wirst sehen, wieviel Dein Kind noch lernt, wo es sich entwickelt, und wie wichtig auch ihm der KIGA und die anderen Kinder, aber auch die anderen Erwachsen werden!

Alles GUte - Ursel, DK.

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von misses-cat am 29.08.2019, 7:44 Uhr

Sorry aber DU willst nicht das dein Kind in den kiga geht. Bis auf das wenige rausgehen finde ich deine Gründe lächerlich ( du suchst etwas was dich stört).
Ich finde Kindergarten wichtig, sogar wichtiger als die tollen Sachen die du deinem Kind beibringst , wenn deine Tochter zur Schule muss dann hat sie nicht gelernt sich Mal ohne Mama zu behaupten mit anderen Kindern zu streiten ohne das Mama( oder Papa oder Oma ) im Hintergrund ist ist so wichtig.

Du bist zu Hause, toll dann reicht von 8 bis 12 (oder 9 bis 12 je nachdem wie die Bring Zeiten morgens sind)

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Re: Wann kindergartenbesuch

Antwort von Johanna3 am 29.08.2019, 16:37 Uhr

Ich finde es schön, wenn du die Möglichkeit hast, dein Kind selber zu betreuen. Wenn der regelmäßige Kontakt zu anderen Kindern gegeben ist, sehe ich das nicht als problematisch an.

Dass die Gruppe kaum ins Freie geht, finde ich auch schlecht.

Und "nur zwei Jahre" sind reichlich Zeit.

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