Strampler und Windeln für Frühchen

Soeckchen Schnuller Kuscheltier an der Leine

© fotolia, Elena Schweitzer

Frühgeborene benötigen immer ganz spezielle Produkte und Kleidergrößen. So tragen Frühchen, die mit einem Gewicht von 2,5 kg nach Hause dürfen, häufig die Größe 42/46.

Reife Neugeborene tragen in der Regel Größe 50 und größer. Babysachen für Frühchen sind im Vergleich zu Kleidung für reife Neugeborene winzig und aufwändiger zu besorgen.

Windeln für Frühgeborene

In der Klinik bekommt Ihr Baby alle Anziehsachen und Pflegeprodukte gestellt, die es benötigt - einschließlich Windeln, Schnuller oder Sauger. Passende Windeln für Frühchen sind wichtig, denn wenn die Windel zu groß ist, läuft sie seitlich aus. Einige Windelhersteller haben deshalb spezielle Windeln für Frühgeborene entwickelt, z.B. Pampers New Baby Micro: 1 - 2,5 kg oder Moltex 1-3 kg, die besonders für die ganz kleinen Frühchen geeignet sind. Allerdings sind sie vergleichsweise teuer und man muss sie in der Apotheke oder im Internet bestellen. Viele Eltern - und teilweise auch die Schwestern in den Kliniken - verwenden deshalb gleich die Größe 1 "Newborn" (z.B. von Pampers, Fixies oder DM). Wenn man den Rand oben umschlägt, kann man sie auch bei Frühchen mit 2000 bis 2500 Gramm schon verwenden. Nachdem die Babys in diesem Alter noch nicht so mobil sind, sitzen diese Windeln bei dem meisten Babys trotzdem gut.

Frühchen-Kleidung in Größe 32 - 56

Die Größen für Kinderbekleidung orientieren sich an der Körpergröße. Ein termingerecht geborenes Baby trägt anfangs Größe 50 bis 62, je nachdem wie kräftig es ist. Wenn Ihr Frühchen aus der Klinik entlassen wird, ist das Kind wahrscheinlich noch so klein, dass ihm die normalen Größen für Neugeborene wie 50 oder 56 nicht gut passen werden.

Inzwischen gibt es Hersteller, die sich auf die ganz besonderen Bedürfnisse und Körpermaße von Frühchen spezialisiert haben. Frühchen-Bekleidung finden Sie am besten im Internet oder im guten Fachhandel. Hier bekommt man Babybekleidung schon ab Größe 32. Die winzigen Strampler, Bodies und Jäckchen sehen dabei aber nicht nur süß aus, sondern sorgen mit weichen, natürlichen und unbehandelten Stoffen auch dafür, dass die empfindliche Haut der Frühchen nicht irritiert oder mit Schadstoffen belastet wird. Außerdem sind sie so geschnitten, dass man sie besonders leicht an- und ausziehen kann. Praktisch sind Bodys mit Druckknöpfen diagonal von den Füßchen bis zur Schulter.
Um die richtige Größe zuhause zu haben ist es am besten, die Frühchen-Kleidung erst wenige Tage vor der Entlassung zu besorgen. Wichtig: Vor dem ersten Anziehen die Kleidung unbedingt waschen.

Erstausstattung für Frühchen

Für den Anfang reicht eine kleine Anzahl von Bodies, Stramplern, Jäckchen und ein Schlafsack. Frühchen-Kleidung ist häufig teurer als Babykleidung in Standardgrößen. Weil Frühchen sehr schnell wachsen, müssen Eltern bereits nach ca. vier Wochen die nächste Größe besorgen.

Frühchen genießen es besonders, wenn man sie in eine Decke einschlägt oder einwickelt. Das gibt ihnen das Gefühl von Halt und Geborgenheit wie im Mutterleib und spart auch das lästige Jackenanziehen. Dafür gibt es spezielle Einschlagtücher mit Mützchen und Schlitzen zum Angurten im Kindersitz. Schlafen sollte Ihr Baby allerdings immer nur im Schlafsack. Obwohl Frühchen besonders schnell auskühlen, sollten Sie trotzdem darauf achten, dass Sie Ihr Baby nicht zu warm einpacken. Wenn es sich im Nacken angenehm warm, aber nicht schwitzig-feucht anfühlt, ist es genau richtig. Gegen kalte Füßchen und Händchen helfen Söckchen oder Handschuhe.

Schnuller und Sauger

Auch Mund und Gaumen von Frühchen sind besonders klein und druckempfindlich. Es gibt deshalb spezielle Schnuller schon für ganz kleine Frühchen zur Verwendung in der Klinik. Bis zur Entlassung nach Hause sind die meisten Babys groß genug für den Frühchen-Schnuller Größe 3 (für Babys mit einem Gewicht von 1600 bis 2500 Gramm), erhältlich in der Apotheke. Sie können aber auch schon ganz normale Schnuller der kleinsten Größe benützen, diese sollten im Rückenteil flach sein und keinen Haltering haben (z.B. von MAM, NUK, Avent oder MedCare Visions).

Zuletzt überarbeitet: Februar 2019

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