HiPP Ernährungsberatung

Annelie Last  (Diplom Ökotrophologin)

   

 

Tochter verweigert Abendbrei

Hallo Frau Last 

Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten auf meine Fragen(wie viele Mahlzeiten) vom 01.12

Nun stelle ich mir aber die Frage, wenn ich nun abstillen möchte und meine Tochter komplett die Flasche verweigert, wie bekommt sie ihre Flüssigkeit und die so wichtige Pre Milch am Morgen? Sie "zappeln" lassen bis sie so durstig und hungrig ist daß sie keine andere Wahl hat, ist eine gruselige Vorstellung. 

Und nun hat sie auch schon zwei Abende den Milch-Getreide-Brei verweigert. Mittags und nachmittags isst sie gut. Habe erst gedacht, es könnte am zahnen liegen aber dann würde sie die anderen Breie ja auch nicht essen.
Haben sie eine Idee, woran es liegen könnte?
Ich verzweifel langsam an diesem hin und her :-( und weiß wirklich nicht wie ich abstillen soll. 

Liebe Grüße und vielen Dank


 

von Schwester84 am 06.12.2016, 19:10 Uhr

 

Antwort:

Tochter verweigert Abendbrei

Noch eine kleine Frage :-)

Wirkt Mango stuhlauflockernd und wenn ja, darf sie die Mango aus dem Gläschen, gemischt mit Apfel schon essen?
Bis jetzt hatten wir Birne, Apfel und Pflaume. Aber ihr Stuhl ist leider immer noch wie Knete und sie hat wirklich Probleme damit. Es kommt regelmäßig aber nur mit viel Anstrengung!

Liebe Grüße

von Schwester84 am 07.12.2016

Antwort:

Tochter verweigert Abendbrei

Liebe „Schwester84“,

bitteschön.

Ihre Kleine ist erst 6,5 Monate alt. Wenn Sie weniger oder bald nicht mehr stillen möchten. Braucht Ihr Mädchen die Milch aus dem Fläschchen zumindest am Morgen.
Abends kann es der Milch-Getreide-Brei sein. Geben Sie mal eine gute Portion Gemüse mit in den Brei, vielleicht kommt der Brei so besser an.
Bleiben Sie abends beim Milchbrei, sie wird ihn sicher bald wieder mögen.

Es kommt sehr häufig vor, dass gestillte Kinder sich erst mal sehr schwer tun sich an eine „andere Milch“ zu gewöhnen. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Es ist nicht nur der Geschmack, es ist ja auch das Abschied nehmen von einer so geliebten Gewohnheit wie dem Nuckeln an Mamas Brust.

Die Flaschenfütterung bedeutet auch viel zu lernen für Ihr Mädchen. Das Trinken aus der Flasche erfordert eine andere Saugtechnik als an der Brust.

Kuscheln Sie besonders viel mit Ihrem Mädchen, dann merkt sie, dass durch das Fläschchen die körperliche Nähe nicht weniger wird. Vielleicht kann auch mal der Papa das Füttern übernehmen, ihn verbindet Ihr Mädchen nicht mit dem Stillen. Idealerweise wenn Sie gar nicht da sind. Denn allein beim Geruch der Mutter sieht Ihr Kind nicht ein, dass es nicht an die Brust darf.

Es braucht einfach etwas Übung. Der Abschied von der Brust fällt ihr sicherlich nicht leicht.

Versuchen Sie es immer wieder! Nicht nur morgens. Haben Sie schon mal versucht, etwas Muttermilch auf die Saugerspitze zu träufeln? Durch den Geschmack der Muttermilch kann der Saugreflex eintreten.

Erwärmen Sie den Sauger mal mit warmem Wasser auf Körpertemperatur und versuchen Sie verschiedene Haltungen beim Füttern. Schauen Sie auch mal, ob genug Milch aus dem Sauger kommt: bei umgekehrter Flasche sollte die Milch langsam heraustropfen.

Versuchen Sie mit dem Sauger über die Wange Ihres Kleinen zu streicheln, und zwar über die der fütternden Person zugewandte Wange, hier wird häufig der Saugreflex ausgelöst.

Reichen Sie zur Gewöhnung an die Flasche gerne auch etwas abgepumpte Muttermilch.
Bieten Sie weiterhin unverzagt immer wieder eine Säuglingsnahrung an.
Glauben Sie mir, Geduld und Ausdauer zahlen sich über kurz oder lang immer aus. Es kann schon 10-16 Anläufe brauchen, bis Ihr Mädchen den ungewohnten Geschmack kennengelernt und akzeptiert hat.

Etwas mühsam ist es, aber die Milch könnten Sie auch mit einem Löffel geben. So gewöhnt sich Ihre Kleine vielleicht schneller an den Geschmack.

Haben Sie viel Geduld mit Ihrer Kleinen. Bleiben Sie dran und versuchen Sie den Druck von sich zu nehmen. Es wird bestimmt klappen! Ich drücke Ihnen die Daumen!
Wasser und Tee können Sie natürlich auch über einen Becher oder auch über einen Löffel anbieten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Mädchen einen gemeinsamen, guten Weg zu finden,
Annelie Last

PS.: Unser Gläschen „HiPP Mango-Banane in Apfel ab dem 6. Monat“ hat eine stuhlauflockernde Wirkung. Gerne können Sie diese Gläschen Ihrem Baby geben.
Festes, angestrengtes Drücken und ein roter Kopf sind beim Stuhlgang ok, nur weinen sollte ein Baby natürlich nicht.

von Annelie Last am 07.12.2016

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