Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

RSV Viren

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

RS-Viren gehören zu den zahlreichen Atemwegsviren, mit denen sich fast jeden Säugling auseinandersetzen muß. In einigen Fällen können - wie bei anderen Viren auch - schwere Krankheiten (Lungenentzündung, Entzündung der großen und kleinen bronchien) auftreten. Die Zulassungsstudie für Synagis zeigte, dass (zumindestens in den USA) die Wahrscheinlichkeit für Krankenhausaufenthalte wegen RS-Virusinfektion bei Frühchen gemindert werden konnte, aber nicht die Rate schwerer Krankheitsverläufe unter diesen im Krankenhaus behandelten Patienten.
Das Medikament muß alle 4 Wochen gespritzt werden, um diesen Schutz zu erreichen.
Wir empfehlen es nur für Frühchen mit behandlungspflichtiger BPD (Lungenmedikamente oder Sauerstoff auch nach Entlassung nach Hause.
Für einen Schutz vor RS-Viren ist die Vermeidung unnötigen Kontaktes mit hustenden Personen in den Wintermonaten minestens ebenso wichtig zund erfordert keine Injektionen.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 08.10.2005

 
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