Die vagen Auskünfte Ihrer Ärzte kann ich gut nachvollziehen, weil eine Prognosestellung wirklich schwierig ist. Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen zur Korrelation zwischen PVL-Bild und späterer Prognose beruhen auf Ultraschalluntersuchungen. Danach hätte Ihr Kind ja keine oder eine prognostisch günstige PVL. Prognostisch ungünstig sind nämlich neben dem beidseitigen Befall und der Ausdehnung des Befundes die Größe der Zysten. Sehr günstig ist auch die bisher normale Entwicklung. Die NMR-Technik bietet zwar die meisten Informationen. Jedoch sind sie häufig schwer zu interpretieren. Wenn mit 17 Monaten die Ventrikel nicht erweitert sind und das Kopfumfangswachstum normal ist, wä#re das ebenfalls ein Zeichen für eine gute Prognose.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 19.09.2001

 
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  • PVL - michael 19.09.01, 08:23
    • Re: PVL - Prof. Dr. med. Gerhard Jorch 19.09.01
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