Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frühgeburt

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Jorch,
mein Sohn ist am 15. Dez. 2003 in der 35+2 SSW geboren worden. Er wog 3490g un war 51 cm groß. 2 Tage lag er auf der Frühgeborenen Intensivstation, weil er Störungen bei der Temperaturanpassung und ein wenig Probleme bei der Atmung hatte. Nach 5 Tagen konnten wir gemeinsam die Klinik verlassen. Nun meine Fragen:
- muß das Kind besondere Impfungen erhalten (z.B. Pneumokokken, Windpocken?) und was ist mit seiner 2 Jahre alten Schwester?
- muß das Kind eine Frühförderung haben? Bekommen das alle Frühchen?
-gibt es sonst noch irgendetwas, an das ich jetzt denken muß bzw was unbedingt gemacht werden sollte.
Wir sind natürlich sehr froh, dass es unserem Sohn so gut geht, was einem auch leicht vergessen läßt, das es eine Frühgeburt ist.
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Bettina

von betti am 28.12.2003, 19:44 Uhr

 

Antwort auf:

Frühgeburt

Bzgl. Impfungen und Frühförderung fällt Ihr Kind eher in die Gruppe der Reifgeborenen als in die Gruppe der Frühchen. Frühförderung ist ohne krankhafte Befunde nicht nötig/sinnvoll. Die genanntnen Impfungen kann man durchführen lassen, sind aber nicht zwingend notwendig.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 30.12.2003

Pfizer
Pneumokokken-Erkrankungen:
vermeidbares Risiko

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