Frage im Expertenforum Im Wochenbett und danach an Stephanie Rex:

Immer wieder milchstau

Stephanie Rex

 Stephanie Rex
Hebamme im DHV - Deutscher HebammenVerband e.V.

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Frage: Immer wieder milchstau

Mouni20

Liebe Frau Rex,    Ich habe neuerdings ein ständiges Problem mit verhärtungen/Milchstaus. Unsere kleine ist nun 7 Wochen alt und bisher verlief das stillen ohne Probleme. Seit ein paar Tagen wache ich ständig mit einem neuem milchstau auf der wehtut es springt immer von einer Brust zur anderen und die stellen sind auch immer unterschiedlich. Es tritt meistens nach dem Schlafen auf. Die Stelle ist meistens noch nicht gerötet aber ich merke das beide brüste wehtun und auch manchmal stechen. Ich versuche dann mit Feuchtwangen Lappen zu wärmen zu stillen und zu kühlen. Leider trinkt Sie genau an der Brust immer ungerne wo der Stau ist und ich kann Sie dann manchmal nicht vernünftig entleeren. Ich würde gerne Rausfinden woran es liegt das es plötzlich jeden Tag auftritt. Ich trage keine bhs auch nachts keine enge Kleidung, die babytrage habe ich ein paar Tage weggelassen um zu Kucken ob es daher kommt. Und der Stress ist eigentlich auch nicht mehr geworden als vorher. Was kann ich noch tun und wie kann ich die Brust selbst entleeren wenn die kleine dort nicht trinken mag? Ich habe die Brust vorher immer nur in einer still Position entleeren können nun muss ich Sie von verschiedenen Seiten anlegen damit es klappt. Ich habe auch was von Lecithin oder mambiotic gelesen welches davon würde vlt in Frage kommen? Ich hoffe Sie haben einen Rat ich habe Sorge das das stillen irgendwann nicht mehr klappt oder die kleine nicht satt wird wenn sie die Brust verweigert die Entzündet ist. Mein Sohn habe ich 2,5 Jahre gestillt und hatte nur wenige staus ganz zu Anfang gehabt aber nicht so wie jetzt. Ein Soor hört sich für mich auch zb anders an bzw habe ich keine Anzeichen dafür entdeckt.       Mfg Moni    


Stephanie Rex

Stephanie Rex

Liebe Mouni20,  hast du eine Hebamme oder eine Stillberaterin? Denn es sollte jemand mit dir gemeinsam stillen und schauen, woran es liegt. Es kann verschiedene Ursachen haben. Die eine Ursache ist natürlich, dass dein Kind nicht richtig die Lippen um den Brustwarzenhof herum stülpz beziehungsweise legen kann. Die Lippen sollten wie ein Fischmund um die Brustwarze und auch Hof gestülpt sein. Zusätzlich sollten die Ohren, Schultern und Hüfte deines Kindes in eine Linie zu sehen sein. Damit meine ich, dass dein Kind immer Bauch an Bauch an dir liegt. Somit ist die Luft wie auch die Speiseröhre gerade und die Kinder können bestens schlucken und schlucken somit weniger Luft.  Zusätzlich kann auch die Stillposition eventuell optimiert werden und auch deine Sitzhaltung. Manchmal sind es mehrere Dinge die zusammenkommen, die aber durch eine Beobachtung des Stillens schnell und einfach korrigiert werden können. Zudem  hat es sich für mich eher nach einem Milchstau an. Eine Brustentzündung geht mit einer festen und roten Stelle an der Brust einher, mit Schmerzen und Fieber bisschen zu Schüttelfrost. Du selbst kannst darauf achten, dass du dir Zeit und Ruhe nimmst, um zu stillen. Oft sind Babys durch Geschwister abgelenkt oder auch durch Musik oder Fernsehen, so dass sie nicht richtig an der Brust saugen. Solltesr du aktuell keine Hebamme oder Stillberaterin haben, kann ich dir nur raten, Kontakt aufzunehmen, so dass ihr gemeinsam auf eine Mahlzeit schauen könnt. Alles liebe  Steffi Rex 


Mouni20

Liebe Frau Rex,  Danke erstmal für Ihre schnelle Rückmeldung und Sie haben wahrscheinlich genau die richtige Vermutung gehabt. Ich habe die letzen Tage einen Kurs bei Stillkinder.de.de über das richtige Anlegen geschaut und erst da gemerkt das noch einiges verkehrt läuft von dem ich immer dachte es wäre okay so. Die kleine Maus hat tatsächlich den Mund nicht weit genug aufgemacht beim anlegen fällt ihr irgendwie auch schwer er ist nämlich eher kleiner und ich habe immer in einer krummen sitzhaltung gestillt die total unbequem war und nur Rückenschmerzen verursacht hat. Auch war ihr Körper nicht eine Linie sondern oft verdreht sodass Sie den Kopf zur Seite drehen musste um zu trinken. Das Nächtliche stillen im Liegen auf der Seite hat erst recht nicht funktioniert deshalb wohl auch die Milchstaus am folgenden Morgen. Ich hoffe wir kriegen das jetzt in den Griff und ich versuche an alldem zu arbeiten damit wir lange weiterstillen können. Welche Frage mir nur noch bleibt und vlt haben Sie dazu noch eine Idee woran merkt man eigentlich das die Milch zu langsam fließt bzw das der milchspendereflex zu langsam ausgelöst wird oder etwas blockiert wird was kann man dagegen tun? Ich habe oft das Gefühl das sie zu lange saugt bis die Milch endlich fließt und man das schlucken hört.. Den größeren Milchstau konnte ich jetzt zjm Glück wegbekommen nur das stechen beim Stillen und auch danach ist noch geblieben.  Leider ist die Betreuung durch die Hebamme schon vorbei und wir haben tatsächlich keine stillberatung die in unserer Nähe wohnt alles weiter weg.    Lg Mouni


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