Maria_04103
Liebes Still Team, mein Sohn ist bald 8 Monate alt und ich stille sehr sehr gerne nach Bedarf. Wir hatten anstrengende erste 6 Monate mit schlimmen Koliken (stündliches nächtliches Aufstehen zum Herumtragen, stundenlange Spaziergänge am Tag im Tragetuch), Blut im Stuhl und der Verdachtsdiagnose einer Kuhmilchallergie. Ich habe mich in der Ernährung sehr eingeschränkt, woraufhin es etwas besser wurde, aber richtig weg sind die Koliken erst seit Einführung der Beikost. Im Moment esse ich alles wieder ausser Milchprodukte. Er ist recht wenig Beikost, Brei ist ganz schwierig, da beginnt er regelmäßig zu weinen. Er holt sich seine Kalorien in der Nacht mit stündlichen (gegen Morgen hin halbstündlichen) Stillen (schläft bei mir im Bett). Er stillt auch tagsüber recht wenig. All das wäre okay für mich, nur ist er immer müder und blasser geworden. Ich habe eine Blutabnahme machen lassen und er hat einen schweren Eisenmangel mit ausgeprägter Blutarmut (Hämoglobin 8g/dl). Jetzt gebe ich Eisentropfen, soll aber auch vermehrt Fleischbrei geben. Nur hat er tagsüber gar keinen Hunger, weil er in der Nacht so viel stillt. Ich versuche nun nachts das Stillen durch Herumtragen zu umgehen, was recht anstrengend ist und von ihm auch schlecht toleriert wird. Habt ihr noch eine Idee, was ich machen könnte? Viele liebe Grüße und Danke!
Liebe Maria_04103, ich würde jetzt abwarten, denn sobald der Eisenspiegel wieder passt, wird der Appetit deines Kindes von ganz alleine größer werden (ein Eisenmangel macht appetitlos!!)! Bis dahin biete immer wieder Beikost an und andere eisenhaltige Lebensmittel. Diese Information ist sicher auch wichtig für dich: Die Verfügbarkeit und damit die Aufnahme des Eisens in den Körper wird entscheidend verbessert durch Vitamin C. Durch die Gegenwart von Vitamin C wird die Eisenaufnahme aus allen Lebensmitteln bis um das dreifache gesteigert, Da Vitamin C das zweiwertige Eisen vor der Umwandlung in nicht resorbierbares dreiwertiges schützt und zur Umwandlung von vorhandenem dreiwertigen in resorbierbares zweiwertiges Eisen beiträgt. Zu jeder Mahlzeit gehört ein Vitamin C haltiger Bestandteil. Stillen ist in jedem Fall weiterhin ganz wichtig: Viele Menschen denken zwar, dass Muttermilch „nicht genügend Eisen enthält", weil in der Muttermilch deutlich weniger Eisen enthalten ist, als in Kuhmilch oder künstlicher Säuglingsnahrung. Deshalb wird das Thema Eisenmangel immer wieder angebracht, wenn ein Kind länger als sechs Monate ausschließlich gestillt wird. Dabei wird aber immer wieder vergessen, dass die Bioverfügbarkeit des Eisens aus der Muttermilch deutlich höher ist, als die aus der künstlichen Säuglingsnahrung. Es wird 50% des Muttermilcheisens resorbiert, aber nur 5% bei Flaschennahrung. Den Eisengehalt in Deiner Muttermilch kannst Du übrigens nicht beeinflussen, in dem Du selbst Eisen nimmst. Das als Information am Rande... LLLiee Grüße Biggi
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