vivien1416
Hallo Biggi, ich brauche dringend Ihre Hilfe. Ich bin im Oktober 2022 zum ersten Mal Mutter geworden. Meine Tochter ist ein sehr fröhliches und aufgewecktes Baby, welches aber leider nicht aus der Flasche trinken möchte. Aus diesem Grund kontaktiere ich Sie heute und hoffe sehr, dass Sie mir weiterhelfen können. Ich möchte Ihnen kurz unseren bisherigen Werdegang beschreiben. Sechs Wochen nach ihrer Geburt haben wir ihr erstmalig die Flasche als Alternative angeboten. Das hat von Anfang an gut funktioniert. Der Papa hat ihr regelmäßig die Flasche gegeben, um sie daran zu gewöhnen. Nach einiger Zeit hat sie dann plötzlich die Flasche verweigert. Wir haben andere Sauger und andere Marken ausprobiert, leider alles ohne Erfolg. Sie hatte sich immer überstreckt und angefangen zu weinen und zu schreien, sobald der Flaschensauger an Ihren Mund kam. Mittlerweile macht sie dies nicht mehr, aber sie kaut auf dem Sauger nur rum und trinkt nicht daraus. Als sie sechs Monate alt wurde, haben wir einen Becher gekauft (Hoppediz - CamoCup) und ihr darin Muttermilch angeboten. Beim ersten Versuch hat sie 60 ml Milch aus dem Becher getrunken. Seitdem nie wieder auch nur einen Schluck. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass ich im September für einige Tage ins Krankenhaus, operiert werden muss. Aus diesem Grund mache ich mir so viele Gedanken und Sorgen, dass sie während meiner Abwesenheit vom Papa gut versorgt werden kann. Da wir leider nicht mehr weiter wissen, hoffen wir sehr auf Ihre Unterstützung. Vielen Dank vorab und liebe Grüße Vivien
Liebe Vivien, du wirst sehen, dass es mit viel Geduld funktionieren wird, dein Kind wird das lernen! Habt ihr schon einmal die Becherfütterung probiert? Hier erst einmal einige Tipps, wie dein Baby die Flasche evtl. doch besser annimmt: - Lass immer JEMANDEN ANDEREN die Flasche anbieten, mach es nie du selbst (vielleicht kannst du den nächsten Versuch ja auf ein Wochenende legen?). Es gibt einige Tricks, die helfen können: - versucht die Flasche anzubieten, wenn das Baby nicht allzu hungrig (zur regulären Stillzeit wird es keine Experimente mitmachen wollen) ist; - lass die fütternde Person das Baby ganz liebevoll halten, während die Flasche angeboten wird; - anstelle den Sauger in den Mund zu schieben, die Unterlippe damit kitzeln, damit das Kind selbst ihn nimmt; - dein Baby könnte in ein Kleidungsstück eingewickelt werden, welches nach dir riecht; - der Sauger der Flasche könnte mit warmen Wasser auf etwa Körpertemperatur gebracht werden; - probiert verschiedene Sauger - Silikon + Kautschuk, verschieden Formen, größere oder kleinere Sauger; - probiert verschiedene Trinkpositionen aus; - vielleicht geht es mit rhythmischen Schaukeln besser, auch Gehen kann Erfolg bringen. Einige Babys nahmen die Flasche, wenn sie im Autositz saßen, besser; - probiere, die Flasche zu geben, wenn dein Baby schläft; - gib nicht sofort auf, wenn es nicht klappt, probiert es weiter - aber bedenke auch, dein Baby kann auch (tagsüber) aus einer Tasse, vom Löffel, mit der (Kunststoff-) Pipette oder dem "Soft Cup" gefüttert werden - es muss nicht zwangsläufig eine Flasche sein. Wenn du bei Youtube die Stichworte "Cup feeding" und "baby" eingibst, kannst du viele Videos finden auf denen zu sehen ist, wie das geht. Es ist in der Regel von Fütterer und Kind wirklich schnell gelernt. Liebe Grüße, ich hoffe, die Tipps helfen dir weiter! Alles Gute! Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo, mein Sohn (13 Monate) wacht täglich gegen halb 5 auf und möchte dann gestillt werden. Er nuckelt dann teilweise 2 Stunden an meiner Brust. Da ich wieder schwanger bin, wird es zunehmend anstrengender für mich. Es ist die einzige Stillmahlzeit die er bekommt. Ich habe jetzt zusätzlich nach einer kleinen Stillmahlzeit etwas Frühstück ang ...
Liebe Stillberaterinnen, Ich habe ein 8 Monate altes Baby, das ich als Baby mit besonderen Bedürfnissen einstufen würde (nach dem Buch Schlafen und Wachen). Schon seit ca. 4 Monaten erwacht mein Baby alle zwei Stunden, möchte an die Brust und schläft dann weiter. Das war noch akzeptabel. Seit 1-2 Monaten wird er jedoch immer fordernder. Mitt ...
Hallo liebe Biggi, vorab danke für deine Antwort. Meine Tochter ist genau 3 Monate und ich habe zurzeit etwas Probleme mit ihr beim Stillen. Vorab paar Infos : Das stillen hat am Anfang super geklappt, sie kriegt seit der Geburt einen Schnuller (den sie wirklich gut nutzen kann und auch gerne nimmt) , sie hat leider sehr stark mit Koliken zu kä ...
Hallo; Mein Baby ist 2 Monate alt und ich habe seit ca 1 Woche einseitige Schmerzen beim stillen (links). Woran kann das liegen dass ich nur einseitige Schmerzen habe? danke
Liebe Biggi, Mein 13 Monate alter Sohn wurde (und wird) bislang nach Bedarf gestillt. „Normalerweise“ stillt er jetzt noch nach dem Aufwachen am Morgen, einmal vormittags, dann nach dem Mittagessen/l bzw. zum Einschlafen beim Mittagsschlaf, 1-2 mal zwischendurch am Nachmittag, dann nochmal abends zwischen dem Abendessen und dem Schlafengeh ...
Hallo Frau Welter, Ich weiß aktuell nicht weiter. Meine Tochter ist nun 4 Monate und seit einer Weile ist sie in einer schwierigen Phase. Früher hat sie wirklich überall geschlafen. Stundenlang im Kinderwagen, in der Trage, im Stubenwagen etc... Seit einiger Zeit hat sich dies auf Trage und Brust beschränkt. Was ok für mich war. Daheim h ...
Liebe Fr. Welter! Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...
Hallo! Meine 10 Wochen alte Tochter schreit tagsüber ganz doll die Brust an und dockt dauernd an und ab. Wegen meiner vielen Milch und meines extrem starken Milchspendereflexes verschluckt sie sich dauernd und spuckt auch noch extrem (wobei sie das auch tut, wenn sie Ma ruhig trinkt). Woran kann es liegen, dass sie sich so ärgern muss und warum nur ...
Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist. Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...
Guten Tag Biggi, ich bin total aufgelöst. Ich hab seit 7 Tagen einen Ausschlag unter der Brust bei dem ich mir unsicher bin ob es durch meinen Waschzwang "Wund" ist oder es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Da mein Hausarzt in Pension gegangen ist, musste ich mir einen neuen suchen, bei der ich soeben war. Die Ärztin war sehr unfreu ...
Die letzten 10 Beiträge
- Mastitis/Milchrückgang
- Brustschmerzen obwohl weich und Grippe
- Nasenspray nutzung
- Pilzinfektion unter der Brust bei stillender Mutter
- 8 Wochen altes Baby hat 290g abgenommen - Stillhütchen
- Medikament Reiseübelkeit Vomex A
- Unruhe und Schreien beim Stillen- woher kommt das?
- Unruhe beim Stillen
- Zwillinge - Milchmenge erhöhen nach 11 Wochen
- starker Milchspendereflex, linke Brust spritzt andauernd