Mitglied inaktiv
hallo, meine kleine (8 mte.) bekommt seit einer woche nachmittags GOB, davor habe ich noch 3x gestillt: morgens gg. 7, mittags 11-12 uhr GFB, nachmittags gg. 15-16 stillen, abends 19 uhr milchbrei und dann nochmal ca. 23 uhr stillen. seit dem GOB (hab gut funktioniert, und sie wollte nach einigen tagen nicht mehr an die brust) will sie nun auch spät abends nicht mehr trinken, und schläft eingentlich durch. was ja erfreulich ist, nur nicht für meine brust! innerhalb einer woche von 3 stillmahlzeiten auf 1 runterreduzieren, ist doch etwas zu viel für die brust. deswegen nehme ich sie doch noch nachts raus und lege sie kurz ran, auch wenn sie nur ein wenig raustrinkt, bin ich dann nicht am "platzen".... morgens stillen wollte ich eigentlich noch einige monate beibehalten. was kann ich denn tun, damit ich auch die stillmahlzeit spät abends weglassen kann? trinke schon salbeitee..... vielen dank maus07
Liebe maus07, die Brust ist ein eher träges Organ, das sich nur langsam auf Veränderungen einstellen mag, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. In der ersten Zeit werden Sie wohl um das Ausstreichen oder Abpumpen nicht ganz drumherumkommen, aber langfristig werden Sie ohne auskommen können. Wie lange es dauert, bis sich das bei einer einzelnen Frau eingependelt hat, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Sie können ein wenig unterstützend eingreifen, indem Sie die Brust immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Also zunächst schon noch etwas Milch auszustreichen, aber die Abstände können dann immer länger ausfallen und schließlich können Sie ganz auf das Ausstreichen verzichten (und hoffentlich schläft Ihr Kind dann immer noch so lange). LLLiebe Grüße Biggi Welter
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