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Hallo, meine Tochter ist 14 Wochen alt. Ich hatte leider von Beginn an einen extrem starken Milchspendereflex, mit dem meine Tochter tagsüber nicht zurecht kam, so dass ich mich für das Abpumpen entschied. Nachts kann ich sie meist an der Brust stillen. Meine Tochter hat nun 12 Wochen ausschliesslich Muttermilch bekommen, seit ein paar Tagen muss ich immer mal wieder zufüttern, da ich abends hin und wieder nicht mehr genug Milch pumpen kann. Nachts kann ich sie dann an der Brust stillen. Ich würde nun gerne noch den 4. Monat voll durchziehen und dann nur noch nachts stillen und tagsüber voll auf Premilch umsteigen, da das Abpumpen doch sehr anstrengend für mich ist. Meine Frage ist, ob das für meine Tochter dann überhaupt noch sinnvoll ist wenn sie nachts noch Muttermilch bekommt und wie ich die Milchmenge am besten reduzieren kann. Liebe Grüße
Liebe Sunny31, jeder Tropfen Muttermilch ist kostbar und ein Gewinn für Ihr Kind! Sie geben Ihrem Baby auch mit nur mehr einer oder zwei Stillmahlzeiten nicht nur Antikörper, sondern hochwertige Nahrung, Wärme, Nähe und Geborgenheit. Lassen Sie sich nicht von irgendjemandem zum vollständigen Abstillen überreden, wenn Sie gerne weiter stillen wollen. Beim Abstillen sollten Sie langsam und allmählich vorgehen und auch nicht gleich komplette Pumpzeiten ausfallen lassen, sondern eine Mahlzeit nach der anderen langsam immer weiter verkürzen und verringern. Pumpen Sie anfangs zu den gewöhnlichen Pumpzeiten ab, aber immer etwas kürzer. Irgendwann können Sie dann eine Pumpsitzung ganz auslassen. Sollte die Brust auch bei dieser langsamen Vorgehensweise zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie zwischendurch gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. LLLiebe Grüße Biggi
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