Mitglied inaktiv
Hallo ich habe den untenstehenden Beitrag über Soor gelesen. Ich pumpe seit 4 Monaten meine Milch ab (Frühchen in der 24 Wo und 3 Tage), seit kurzem kann ich auch zeitweise stillen. Ich habe schon zum dritten mal einen ausschlag an der Brust der mit Jucken einher geht. es ist aber immer von allein verschwunden. Beim Kind sieht man natürlich nichts, da die Milch vorher überprüft wird und wenn Bakterien gefunden werden, pasteurisiert wird. Kann das das gleiche sein. Seit ein paar Tagen habe ich auch den Eindruck dass sich die Milchknötchen nicht mehr richtig auflösen, wenn ich abpumpe. Und die Milch ist auch bei einer Brust weniger geworden. Haben Sie eine Idee? Vielen Dank im Voraus
Liebe 21sep2010, mögliche Symptome für eine Soorinfektion bei der Mutter sind: starke Schmerzen der Brustwarzen oder der Brust, die seit der Geburt auftreten, während der gesamten Stillmahlzeit anhalten und durch verbesserte Stillpositionen und Anlegetechniken nicht gelindert werden können, plötzlich einsetzenden Schmerzen der Brustwarzen und/oder Brust nach Ablauf der Neugeborenenperiode, juckende oder brennende Brustwarzen, die rosa oder rot, glänzend und fleckig aussehen und/oder mit einen Ausschlag aus kleinen Bläschen bedeckt sind, offene Brustwarzen, stechende Schmerzen in der Brust während oder nach dem Stillen, schmerzende Brustwarzen und/oder Brüste bei korrektem Gebrauch einer vollautomatischen elektrischen Milchpumpe, Infektionen der Scheide mit Hefepilzen (Monilia). Mögliche Symptome für eine Soorinfektion beim Baby sind: Windelausschlag, cremige, weiße Ablagerungen auf der Innenseite des Munds, der Wangen oder der Zunge des Babys, das Baby wendet sich wiederholt von der Brust ab, ein klickendes Geräusch beim Stillen oder Brustverweigerung (weil es einen schmerzempfindlichen Mund hat), Blähungen und Quengeln in seltenen Fällen kann Soor mit zu einer langsamen Gewichtszunahme beitragen. Das Baby muss keine sichtbaren Symptome haben. Wenden Sie sich am besten an Ihre Ärztin/Arzt und lassen Sie Ihre Brust anschauen. Die benötigte Milchmenge auf Dauer nur durch Pumpen aufrechtzuerhalten ist nicht immer leicht und verlangt oft sehr viel Disziplin und vor allem regelmäßiges und ausreichendes Pumpen. Dabei ist es in der Regel sinnvoller häufiger etwas kürzer abzupumpen statt selten und dann länger. Wenn Sie jetzt Ihre Pumpfrequenz wieder erhöhen, dann müsste sich die Milchmenge auch wieder steigern. Gönnen Sie sich gleichzeitig auch möglichst viel Ruhe, das wirkt ebenfalls positiv. Eventuell kann der Wechsel zu einer anderen Pumpe ebenfalls sinnvoll sein. Außerdem ist eine Pumpberatung durch eine Stillberaterin in vielen Fällen sehr hilfreich. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Vielen Dank für die schnelle Antwort!! habe schon 2 verschiedene Milchpumpen die ich benutzt. Werde aber versuchen mal öfter abzupumpen. Normalerweise pumpe ich bis der "Milchstrahl" weg ist. Wenn ich meine Kleine anlege trink sie öfte auch mehr, als ich eigentlich fähig bin abzupumpen. Bald kann ich voll stillen, da müsste das doch in ordnung kommen? Viele Grüsse
Liebe 21sep2010, das kommt es bestimmt, denn es gibt keine Pumpe, die so wirkungsvoll eine Brust entleeren kann wie ein Baby. Dazu kommt, dass der Milchspendereflex bei der Mutter um ein vielfaches besser durch ein Baby als durch eine Milchpumpe ausgelöst wird. Suchen Sie sich eine gute Stillberaterin vor Ort, die Ihnen zur Seite stehen kann! LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Darf ich dir auch antworten? Hast du schon die Ventile und Membranen an deiner Pumpe überprüft? Wenn die nicht richtig sitzen und ausgeleiert sind, dann verringert sich die Pumpleistung ganz erheblich. Ich tausche mindestens alle 2 Monate aus (pumpe seit April). Und nicht ungeduldig werden. Wenn ich die Milchmenge durch häufigeres Pumpen erhöhen wollte, hat das immer mindestens eine Woche (eher 2 Wochen) gedauert. Mit der nötigen Geduld wird es irgendwann klappen. LG Diana
Mitglied inaktiv
Danke für die Antwort! Werde meine Kleine bald zu Hause haben, und hoffe, dass es sich durch das stillen von selbst regelt. Versuche öfter abzupumpen, aber ich hab schon einen quirligen fast vierjährigen zu hause, der das wirklich regelmässige abpumpen fast unmöglich macht. Ich versuchs immer mindestens alle vier Stunden. Manchmal sind aber auch nur 2 stunden oder aber auch 6 stunden dazwischen. Vielen Dank nochmal für die Hilfe! Wenn ich fragen darf: wieso pumpen sie schon so lang? Viele Grüsse
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