Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

ständig Milchstau

Frage: ständig Milchstau

liab

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Hallo, ich habe seit der Geburt meiner Tochter (jetzt fast 14 Wochen alt) Probleme beim Stillen. Ich habe bereits 2 weitere Kinder (4 ½ und 3) und kenne solch extreme Probleme definitiv nicht. Zu Anfang hatte ich eigentlich täglich mit einem Milchstau zu kämpfen. Die Seiten wechselten immer. Dazu muss ich sagen, ich habe immer zu viel Milch. Mittlerweile lutsche ich regelmäßig Salbeibonbons…die wirken deutlich. Ich stille mit Stillhütchen, da sie die Brust nicht gut zu fassen kriegt. Versuche es immer wieder mal ohne, aber es gelingt noch nicht. (Habe Schlupfwarzen). Es drückt nichts (BH, Kleidung usw..) Mittlerweile ist es so, dass ich 1-2x/Woche einen Stau habe, dann aber auch echt sehr schmerzhaft und oft mit Fieber dabei. Ich kämpfe und kämpfe… sobald ich merke, dass die Brust etwas voller ist, muss ich sofort ausstreichen, sonst entwickelt sich innerhalb der nächsten halben Stunde ein schmerzhafter Stau. Oft schaffe ich es nicht den Moment abzupassen und liege wieder mit einem Stau platt. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter….die Hebamme auch nicht. Dazu kommt, dass ich eigentlich dauerhaft schmerzhafte Brustwarzen habe (vor allem rechts). Könnte es sein, dass es ein Soor ist, der diese Probleme macht? Zu sehen ist weder an meiner Brust, noch im Mund meiner Tochter etwas. Sie nimmt den Schnuller, kann ihn aber nicht gut halten. Auch aus einer Flasche kann sie nicht gut trinken. Die ersten Schlucke gehen, dann scheint sie damit nichts mehr anfangen zu können…. Kann es sein, dass sie irgendein Saugproblem hat? Der Gaumen erscheint mir sehr hoch zu sein… laut KiA aber okay. Den Stau behandle ich immer mit Ausstreichen oder Abpumpen unter Rotlicht oder in der Dusche, anschließend Auflagen mit Retterspitz/Quark/Kohl/Kühlpad. Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie eine Antwort oder Idee für mich hätten…. Vielen Dank!


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Liebe liab, es ist von hier aus sehr schwer einzuschätzen, was genau deine Probleme verursacht. Aber aus der Erfahrung kann ich sagen, dass dieses Problem sehr oft zusammen mit viel Stress auftritt und es der Frau deutlich besser geht, wenn sie sich einige Tage ausruht und sich wirklich etwas für sich gönnt. Vielleicht hast du mit jetzt 3 Kindern einfach auch ein bisschen arg viel zu wuppen, und könntest Entlastung brauchen? Achte wirklich auch auf dich und wenn möglich leg dich mit deinem Kind zusammen ins Bett, während liebe Verwandte oder Freunde sich um deine zwei älteren Kinder kümmern. Bei immer wiederkehrenden Stauungen hat es sich bewährt, wenn alle Fette die Du zu dir nimmst, durch hochungesättigte Fette ersetzt werden und zusätzlich pro Tag einen Esslöffel flüssiges Lecithin (ich weiß selbst nicht genau, warum es flüssig empfohlen wird, aber ich mach mich schlau) eingenommen wird. Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Wenn es Soor wäre, hättet ihr beide Symptome: Mögliche Symptome für eine Soorinfektion bei der Mutter sind: starke Schmerzen der Brustwarzen oder der Brust, die seit der Geburt auftreten, während der gesamten Stillmahlzeit anhalten und durch verbesserte Stillpositionen und Anlegetechniken nicht gelindert werden können, plötzlich einsetzenden Schmerzen der Brustwarzen und/oder Brust nach Ablauf der Neugeborenenperiode, juckende oder brennende Brustwarzen, die rosa oder rot, glänzend und fleckig aussehen und/oder mit einen Ausschlag aus kleinen Bläschen bedeckt sind, offene Brustwarzen, stechende Schmerzen in der Brust während oder nach dem Stillen, schmerzende Brustwarzen und/oder Brüste bei korrektem Gebrauch einer vollautomatischen elektrischen Milchpumpe, Infektionen der Scheide mit Hefepilzen (Monilia). Mögliche Symptome für eine Soorinfektion beim Baby sind: Windelausschlag, cremige, weiße Ablagerungen auf der Innenseite des Munds, der Wangen oder der Zunge des Babys, das Baby wendet sich wiederholt von der Brust ab, ein klickendes Geräusch beim Stillen oder Brustverweigerung (weil es einen schmerzempfindlichen Mund hat), Blähungen und Quengeln in seltenen Fällen kann Soor mit zu einer langsamen Gewichtszunahme beitragen. Das Baby muss keine sichtbaren Symptome haben! Wenn du denkst, dass es eine Soorinfektion sein könnte, dann lass deinen Frauenarzt mal drüber schauen!! Hat die Hebamme das Zungenbändchen deines Kindes kontrolliert? Lieben Gruß, Kristina


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