Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Schlafen und Milch (lang)

Frage: Schlafen und Milch (lang)

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Hallo Biggi ich hab da mal wieder eine frage oder doch zwei! Also im moment schläft der kleine Tom schlecht.Ab 22:00 uhr 3-4 std.(er trinkt immer 45min). Dann schläft er nur noch 2std. Um so mehr es dem morgen entgegen geht schläft er immer weniger zum schluß nur noch 1 std. Aber er schaft es immer nur einmal 3-4 std zu schlafen. Morgens ab 6:oo uhr nehme ich in schon mit ins bett um in dann an zudocken es bringt auch nichts in zwischen durch zu wecken wenn er mal einschläft er schläft auch dann nicht mehr wenn er 45min. trinkt. Nachmittags hat ér dann diese Phase das er trinkt schläft trinkt das im std. takt.Ab wann schlafen babys eigentlich ein paar std mehr oder ist das bei still kinder nicht der fall weil die milch nach 90min. verdaut ist ? Ach und dann habe ich eine frage zur Milch: also er benötigt doch immer mehr Milch, also habe ich dann mehr Milch in der Brust oder ist sie dann nur nahrhafter? Ach in 3 wochen wollte ich wieder 1 mal 4std. arbeiten gehen nachmittags. Tom wird 7 wochen wie viel milch muß ich daheim lassen? Und wie ist das dann mit seiner Phase nachmittags behälter die dann auch bei? Ach er hat sehr gut gefüllte windeln 6-7 mal bis zu 150 gr. schwer.DANKE im vorraus Biggi Claudia


Biggi Welter

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? Liebe Claudia, es lässt sich nicht sagen ab xx Wochen oder Monaten schläft ein Kind längere Zeit am Stück. Das ist individuell verschieden, so wie jedes Kind auch zu einem individuellen Zeitpunkt beginnt zu krabbeln, laufen oder sprechen. So wie Du Toms Verhalten beschreibst, klingt es allerdings sehr nach einem Wachstumsschub und mit knapp sieben Wochen ist auch im klassischen Alter dafür. Wachstumsschübe sind Zeiten erhöhter Nachfrage, in denen das Baby sehr oft gestillt werden möchte. Wird das Baby dann auch häufig angelegt (etwa alle zwei Stunden, manchmal sogar noch häufiger), erhält der Körper der Frau das Signal „mehr Milch bilden" und nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei und die Milchmenge hat sich dem Bedarf des Babys wieder angepasst. Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Du hast dann nicht zu wenig Milch, sondern der Bedarf deines Babys hat sich vergrößert und die Brust muss darauf erst reagieren. Je häufiger angelegt und die Brust effektiv entleert wird, um so mehr Milch wird gebildet. Auch wenn es dir jetzt sehr anstrengend erscheint, lege dein Kind einfach immer dann an, wenn es danach verlangt. Vielleicht legst Du dich zusammen mit deinem Kind ins Bett, gönnst dir viel Ruhe und kümmerst dich in erster Linie um die Versorgung deines Babys, alles andere kann warten. Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich nicht in Bezug auf Kalorien-, Fett-, Kohlenhydrat- oder Eiweißgehalt. Sobald der Bedarf des Kindes steigt, erhöht sich die Menge. Allerdings ist diese Erhöhung nicht so drastisch, wie sich das manche Menschen vorstellen, denn das Kind braucht mit zunehmendem Alter im Verhältnis zum Körpergewicht abnehmende Mengen an Nahrung. Ein junger Säugling braucht etwa ein Sechstel bis ein Fünftel seines Körpergewichtes an Milch innerhalb von 24 Stunden. Doch dies ist nur eine grobe Faustregel, die allenfalls einen Anhaltspunkt bieten kann. Keinesfalls kann jetzt daraus jedoch eine Formel „Gewicht des Kindes geteilt durch 5 oder 6 und dies wiederum geteilt durch die Anzahl der Mahlzeiten" abgeleitet werden, denn ein Baby trinkt nicht gleichmäßige Mengen, sondern ganz unterschiedliche Mengen. Bei Babys, die regelmäßig abgepumpte Milch bekommen, lässt sich allmählich ein Erfahrungswert erkennen, doch auch der ist immer nur ein Anhaltspunkt. Deshalb hat es sich bewährt, die Milch in kleinen Mengen aufzubewahren, da kleine Mengen (50 bis 100 ml) rasch aufgetaut und erwärmt sind und nicht so viel übrig bleibt, was dann weggeworfen werden muss. Letztlich müsst ihr ausprobieren, wieviel Tom haben mag. Ich wünsche dir bald wieder ruhigere Zeiten. LLLiebe Grüße Biggi


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