Lucilin
Liebe Expertinnen, mein Sohn ist nun 1 Jahr alt und wir waren eigentlich gerade am Abstillen. Einschlafen klappt schon super ohne Brust, mit Kuscheln, Büchlein schauen und Musik. Auch nachts haben mein Mann und ich es schon einige Male geschafft, ihn ohne Brust und ohne Weinen wieder zum Einschlafen zu bringen. Tagsüber isst und trinkt er prima, da stillen wir eigentlich schon seit Wochen nicht mehr. Ich wollte jetzt in den nächsten Tagen versuchen, nachts nur noch Wasser zu geben. Nun ist er aber krank, hat eine dicke Erkältung mit Husten und Triefnase. Zum Glück kein Fieber, aber natürlich ist er quengelig und braucht Nähe. Und nun will er plötzlich wieder ganz ganz viel an die Brust, heute sogar am Tag. Und dann am liebsten Dauernuckeln. Nachts auch - er lässt sich ohne Busen kaum beruhigen. Nun weiß ich nicht, was ich machen soll: soll ich wieder mehr stillen oder ihn lieber gleich ganz abstillen? Ich habe das Gefühl, er versteht nicht, dass es manchmal (nachts, morgens) die Brust gibt und sonst nicht. Diese Verwirrung will ich ihm ersparen. Ich will aber eigentlich nicht mehr von vorne anfangen müssen mit dem Abstillen, ich war froh, so weit gekommen zu sein. Oder kann das dann nur temporär sein, dass er so viel stillen will? Wie kann ich das Dauernuckeln verhindern - sobald ich ihn von der Brust löse, weint er sofort herzzerreißend los... Ich gehe bald wieder arbeiten und bis dahin möchte ich abgestillt haben. Danke im Voraus! Lucilin
Liebe Lucilin, Dein Sohn zeigt Dir gerade sehr deutlich, wie wichtig das Stillen für ihn ist und im Moment geht es ihm einfach nicht gut. Mit der Muttermilch bekommt er auch Antikörper und erholt sich wahrscheinlich schneller. Hör in Dich hinein, ob Du Deinem Kind noch etwas Zeit schenken kannst und willst und entscheide dann, wie Du weiter vorgehst. Selbst wenn Du nicht ganz abgestillt hast bis zu Deinem Arbeitsbeginn, ist das nicht schlimm, Du könntest Deinen Sohn nach derArbeit anlegen :-)- gerade zur Krippeneingewöhnung würde ihm das gut tun. Wie gesagt, DU entscheidest, denn zu einer guten Stillbeziehung gehören ZWEI und beide müssen sich wohl fühlen. LLLiebe Grüße Biggi
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