Pusteblume1987
Hallo, mein Sohn ist 9 Monate alt und wächst und gedeiht prächtig. Dennoch bereitet mir sein Trinkverhalten Sorgen. Er bekommt morgens, mittags und nachmittags Brei. Davon möchte er meist nur 6, 7 Löffelchen, an guten Tagen 100g. Ich biete ihm nach jeder Mahlzeit die Brust an. Jedoch nimmt er diese nur Mittags zum Einschlafen und dann abends wieder zum Einschlafen an. In der Nacht möchte er 2-3 mal trinken und in der Früh vorm Aufstehen. Dies geht schon ein paar Monate so. Vormittags und am Nachmittag nuckelt er nur ein paar Mal und beschäftigt sich dann schnell wieder mit anderen Dingen. Ist es zu wenig? Auch an Flüssigkeit. Ich glaube nicht, dass ein Baby vor einer vollen Brust verhungert aber es beschäftigt mich. Vielen Dank
Liebe PüppiLangnerStrumpf, über diese Medikamente und vor allem über ihre möglichen Nebenwirkungen ließe sich ein ganzes Buch schreiben. Tatsache ist, dass Bromocriptin (Handelname in Deutschland z.B. Pravidel) in den USA schon lange nicht mehr als Abstillmittel zugelassen ist und dass die Wirkung von Prolaktionhemmern nach der unmittelbaren Neugeborenenperiode nicht nachgewiesen ist. Nach 16 Monaten Stillzeit ist ein Abstillen mit einem Prolaktinhemmer keineswegs mehr sinnvoll (da wirkungslos abgesehen von den Nebenwirkungen). In „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Schaefer, Spielmann steht dazu Folgendes: „Zum Abstillen ist vor allem Bromocriptin eingesetzt worden. Angesichts möglicher Risiken für die Mutter soll es nicht mehr routinemäßig zu diesem Zweck genommen werden (Arzneimittelkommission 1989). Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat aufgrund der mütterlichen Risiken die Zulassung für Bromocriptin zum Abstillen zurückgezogen (Herings 1995). Statt dessen sollen physikalische Maßnahmen wie gut sitzende, unterstützende Bekleidung sowie Kühlung und Entleerung bis zur Erleichterung den Vorzug gegenüber Ergotaminderivaten erhalten. LLLiebe Grüße Biggi
Pusteblume1987
Vielen lieben Dank für die Antwort. Wasser biete ich ihm zum Essen immer an, nimmt er auch gut an.
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