Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, bin verunsichert über das Verhalten meiner Tochter (17 Wochen): Seit ein paar Tagen schaut sie neugierig zu, wenn wir essen. Sie versucht dann ständig, an das Essen zu kommen. Da sie ohnehin alles in den Mund nimmt und daran nuckelt habe ich dem bisher nicht viel Bedeutung beigemessen. Gestern gab ihr mein Mann zum Nuckeln ein Stückchen Brot und siehe da: Es gefiel ihr. Sie hat nichts davon gegessen, nur daran rumgekaut bzw. gesaugt (Zähne hat sie eh noch nicht). Ich stille voll und das war bisher das, was unsere Tochter über alles geliebt hat. Nun meine Frage: Ist das nur eine Entwicklung ihrer Fähigkeiten (alles von der Hand in den Mund) oder bahnt sich da was Neues an (Zähne? Interesse an Nahrungsmitteln?). Ich würde ihr ungern anderes zu essen geben als Milch, halte das noch für viel zu früh!!! Aber ist es okay wenn ich sie an Bananen oder Brot nuckeln lasse? Bin wirklich irritiert. Liebe Grüße Daniela mit Lena
Liebe Daniela, das Interesse am Essen der Erwachsenen ist ein Hinweise darauf, dass das Kind beginnt für Beikost bereit zu sein, doch es ist nicht der einzige Hinweise, es kann sich bei diesem Interesse auch um schlichte Neugier handeln. Schau dir daher dein Kind nochmals im Hinblick auf die anderen Anzeichen für die Bereitschaft zur Beikost an. Es gibt zwar Kinder, die bereits relativ früh (unter sechs Monaten) bereit für die Beikost sind, aber es ist eher die Ausnahme, dass ein vier Monate altes Kind so weit ist. Ich schicke dir mal zwei Artikel dazu, dann kannst Du dir sich ein eigenes Bild zum Thema Beikost machen. http://www.stillen.org/deutsch/docs/stellungnahme_optimaler-zeitpunkt-beikosteinfuehrung.pdf und http://www.velb.org/docs/ls-4_2009-allergiepraevention-im-umbruch.pdf LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Danke Biggi, hab die Artikel schon gelesen aber was meinst du mit "andere Anzeichen zur Bereitschaft für Beikost"?
Liebe Daniela, die Bereitschaft des Babys für die Beikost erkennst Du an den folgenden Anzeichen: o es ist in der Lage aufrecht zu sitzen, o der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, o es zeigt Bereitschaft zum Kauen, o es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken und interessiert sich dafür, o es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt. Dies ist meist etwa mit sechs Monaten der Fall, bei wenigen Kindern früher, bei gar nicht so wenigen später. Ehe diese Zeichen nicht zu erkennen sind, sollte noch keine Beikost eingeführt werden. LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Danke Biggi! Da kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass meine Kleine NICHT soweit ist ;-) ...und mit ruhigem Gewissen weiter stillen!
:-) Biggi
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