Mitglied inaktiv
hallo, ich habe seit ca 3 Wochen einen Milchknoten, der sehr groß und hart ist, nun bekomme ich seit Montag Antibiotika und ein abstillendes Medikament, das sich der Knoten löst...Milch ist jetzt so gut wie gar nicht mehr da, der Knoten aber trotzdem noch, aber schon kleiner, trotzdem will meine Tochter (fast 21 Monate) immer noch dran, wie bringe ich ihr bei das da nichts mehr kommt, sie merkt es ja auch, das nur noch wenige Tropfen kommen. Gerade nachts will sie ja immer Brust haben...schreien lassen und immer wieder beruhigen...? Wie lange soll das dann gehen...? Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe und Tipps... LG Katja
Kristina Wrede
Liebe Engel123, es erschreckt mich immer wieder, dass Ärzte noch immer davon ausgehen, abstillen klappe wie einen Schalter umlegen, ohne "Nebenwirkungen" auf Mutter und Kind. Dabei gibt es fast immer die Möglichkeit, es bei Bedarf auch so zu gestalten, dass keiner darunter leiden muss! Es ist immer eine schlimme Belastung - für Mutter UND Kind, wenn ein Kind von heute auf morgen abgestellt werden muss. Würdest du das Medikament absetzen und deine Tochter wieder regelmäßig trinken, würde jedoch auch deine Milchproduktion wieder zunehmen, es ist also keine endgültige Entscheidung, die du getroffen hast. Das Antibiotikum selbst ist nicht zwingend ein Abstillgrund, und die meisten Erkrankungen der Brust erfordern kein Abstillen... Dies nur als Information am Rande. Wenn du nicht wieder stillen möchtest, brauchst du vor allem jetzt ganz viel Geduld und liebevolles Verständnis für deine Tochter. Denn abruptes Abstillen kann sonst leicht ein emotionales Trauma beim Baby verursachen, wenn es das Abstillen empfindet wie einen plötzlichen "Liebesentzug". Sie wird viel Trost und Nähe brauchen, und du darfst sie nicht allein lassen mit ihrer Wut und ihrer Bedürftigkeit. Ja, sie wird viel weinen, aber das Weinen allein ist nicht schlimm, solange du sie dabei begleitest. Dann wird sie es in ein paar Tagen geschafft haben! Lieben Gruß, Kristina
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