Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich liege seit Sonntag mit Brustentzündung im Bett. Zuerst die linke Seite und als es besser wurde, fing Montag abend die rechte Seite an. Dann auch so richtig dolle mit über 40 Fieber. Und jetzt ist es irgendwie so, dass ich keine Milch mehr habe! Die Kleine saugt und saugt und saugt, aber es passiert nichts. Der Milchspendereflex lässt sich einfach nicht auslösen. Ich war heute bei meiner Frauenärztin und sie hat mir ein Antipiotikum und eine elektrische Pumpe verschrieben. Aber auch damit klappt es nicht. Ich bekomme höchsten 20 ml aus beiden Seiten heraus. Die rechte Seite ist aber knallrot! Ich weiß nicht was ich machen soll ); Wir haben unserer Maus gestern abend und eben schon die Flasche gegeben. Das funktioniert aber wirklich nur, wenn sie fast schläft. Ansonsten verweigert sie diese strikt. Kann es auch daran liegen, dass ich ja seit Sonntag so ziemlich nichts gegessen und nur wenig getrunken haben? Ich konnte aber wirklich nichts essen - allein vom Anblick wurde mir meist schon übel. Ich lege meine Maus gerade stündlich an ... bzw. pumpe ab! Muss ich nur abwarten oder sollte es das mit unserer Stillbeziehung gewesen sein? Das wäre äußerst traurig, da meine Maus, und natürlich auch ich, diese Zeit wirklich genießen. Woran kann es denn liegen, dass die Milch einfach weg ist bzw. sich kein Milchspendereflex auslösen lässt (auch nicht nach 20 min duschen und massieren etc.)? An den Medis? Habe ab und zu Paracetamol genommen. Sie quält sich auch seit langer Zeit an ihrem ersten Zähnchen. Es schimmert schon durch (: aber ist wohl auch ein Grund dafür, dass sie weniger getrunken hat! Oder ist es doch mein Kopf? Liebe Grüße quinnie
Liebe Quinnie, deine Milch ist nicht plötzlich vollständig weg, es ist vielmehr so, dass eine Frau manchmal so angespannt oder seelisch aufgewühlt sein kann, dass der Milchspendereflex blockiert wird und die Milch deshalb nicht fließt. Wenn dies passiert, dann funktioniert in aller Regel das Abpumpen noch viel weniger, so dass der Eindruck entsteht, die Milch wäre weg. Leider entwickelt sich dann ganz schnell ein Teufelskreis: die Mutter glaubt, sie habe keine Milch mehr, dadurch ist sie noch angespannter und verzweifelter, was zu einer noch stärkeren Blockierung des Milchspendereflexes führt. Deshalb ist es jetzt ganz wichtig, dass DU DIR alle Ruhe und Entspannung gönnst, die Du bekommen kannst. Wenn möglich, lege dich mit deiner Tochter ins Bett und kümmere dich um nichts anderes, als um dein Kind, dich und das Stillen. Ruhe dich aus, gönne dir etwas Gutes (z.B. ein gemütliches Wannenbad mit einer schönen Tasse Tee und Musik, die dir gefällt). Falls Du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hast, setze die Entspannungsübungen, die Du dort gelernt hast gezielt vor dem Anlegen ein. Denke an etwas Schönes und Beruhigendes, zum Beispiel an einen Spaziergang an einem kleinen, plätschernden Bach oder am Meer. Versuche alle Störungen auszuschalten. Du solltest z.B. das Telefon aushängen, und alles was Du brauchen könntest bei der Hand haben. Dazu können ein Glas Wasser oder Saft, ein gesunder Imbiss oder etwas zu lesen gehören. Lass dich von deinem Partner verwöhnen. Keine Angst, das muss jetzt nicht das Ende eurer Stillbeziehung sein und die Medikamente sind nicht stillgefährdend. Wende dich auch einmal an eine Stillberaterin vor Ort und überlege dir, ob Du nicht ein Stillgruppentreffen besuchen magst. Der direkte Kontakt mit anderen stillenden Müttern und einer Stillberaterin ist ungeheuer hilfreich. Sie kann die Brust auch einmal anschauen und dir weitere gezielte Tipps geben! LLLiebe Grüße Biggi
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