Lelie
Hallo, ich hatte Ihnen vor 2 Monaten schon Mal geschrieben (siehe Text unten) und eine ausführliche Antwort bekommen. Leider ist mein Kleiner immer noch unruhig und weiss ich langsam nicht mehr weiter. Inzwischen haben 3 Stillberaterinnen mitgeschaut und konnten das Verhalten auch nicht wirklich erklären. An Saugverwirrung schienen sie alle 3 nicht zu glauben. Deshalb habe ich Schnuller und Flasche auch noch nicht komplett weggelassen. Ich hab es mal mit Stillhütchen versucht, und das schien kurz zu helfen, aber heute Nacht hielf auf einmal wieder gar nichts. Jetzt gehe ich Montag zur Brustuntersuchung. Ich habe totale Angst vor Brustkrebs, weil das viel in der Familie vorkommt. Sowohl meine Mutter als auch die Schwester meines Vaters sind im Alter zwischen 45 und 50 daran erkrankt (wohl wieder „genesen“). Ich bin 43. Kann es denn sein, dass ein Baby wegen Brustkrebs an beiden Brüsten unruhig trinkt/nicht trinken will? Und dann wohl aus der Flasche trinkt? Ich hab gelesen, dass in seltenen Fällen Brustkrebs die Ursache sein kann für „Stillstreik“. Liegt das dann am Geschmack der Milch? Weil dann dürfte die Milch aus der Flasche auch nicht schmecken oder? Ich bin langsam verzweifelt.. Liebe Grüße Lelie Frage vom 10.10.: Hallo, mein 8 Wochen alter Sohn ist seit ca. 2 bis 3 Wochen sehr unruhig an der Brust und weint viel. Das Stillen war anfangs sehr schmerzhaft für mich. Nachdem ich dann ca. 3 Wochen vor allem mit Stillhütchen gestillt habe, ging es dann aber sehr gut ohne Stillhütchen. Er trank an jeder Brust ca. eine Viertelstunde und war danach zufrieden, gesättigt und schläfrig. Vor ca. 3 Wochen haben wir dann erstmals einen Schnuller gegeben. Seit 2-3 Wochen trinkt er nun auf einmal viel kürzer und oft auch “gieriger”, lässt die Brust dann los und scheint dann nicht mehr richtig andocken zu können (wollen?). Er schnappt ein paar mal scheinbar wiederwillig und erfolglos nach der Brust, die leer zu sein scheint, gibt dann auf und fängt an zu weinen. Wenn ich ihn dann an der anderen Brust anlege, passiert idR dasselbe. Auch beim Anlegen am Anfang scheint er wiederwillig anzudocken. Für mich ist es sehr frustrierend, dass mein Kleiner so unzufrieden ist.. er wächst wohl gut, hat genug nasse Windeln und Stuhlgang (unverändert) und wenn ich Milch abpumpe, kommt auch genug aus der Brust (habe ich 3-4 Mal gemacht, aus dem Fläschchen trinkt er dann problemlos..). Insgesamt weint er übrigens nicht sehr viel, ist aber öfter relativ schnell unzufrieden. Er schläft vor allem nachts gut. Haben Sie eine Idee, was mit ihm los sein kömmte? Ich hoffe so sehr, dass wieder mehr Ruhe beim Stillen einkehrt und wir wieder genießen können
Kristina Wrede
LIebe Lelie, oh weh, das tut mir leid, dass es noch immer nicht besser geworden ist!! Und dass du so große Sorge hast, dass es vielleicht Brustkrebs sein könnte. Leider ist nicht viel untersucht worden in diesem Zusammenhang. Tatsächlich aber denke auch ich: Hättest du Brustkrebs, würde dein Kleiner die Milch an sich verschmähen, nicht "nur" das Trinken an der Brust. Am Zugenbändchen kann es nicht liegen, oder? Wurde das überprüft? (Du erkennst ein zu kurzes Zungenbändchen daran, dass die Zungenspitze leicht eingezogen ist, so wie hier zu sehen: https://www.still-lexikon.de/verkuerztes-zungenbaendchen/) Und hattet ihr auch geschaut, ob es vielleicht am zu hohen Milchfluss durch einen zu starken Milchspendereflex liegen könnte? Gibt es keine einzige Stillposition, oder Tageszeit, wo es besser klappt? Lieben Gruß, Kristina
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