Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Arzt Rät mit sofortigem Abstillen wegen einnahme von MCP Tropfen

Frage: Arzt Rät mit sofortigem Abstillen wegen einnahme von MCP Tropfen

bitanem1

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Hallo, bin total verzweifelt ich stille jetzt 6 Monate würde gerne auch weiter stillen. Wegen meiner Magenentzündung soll Ich die MCP AbZ 5 mg/ml Tropfen 3 mal 30 Tropfen und 2 mal Pantoprazol TAD 20mg Tapletten einnehmen meine ärztin hat gesagt das ich nicht mehr stillen darf. das tut mir im meiner Mutter seele total weh wenn ich meine kleine sehe. Aus der Flasche trinkt sie nur 20 ml, mal 50ml in der Nacht hat sie mir sogar 90ml getrunken. Das ist der 1.Tag der umstellung. Darf ich wirklich nicht stillen ich muss 2 mal am Tag abpumpen weil die milch total staut. und wie lange dauert es bis die Tropfen vom Körper abgebaut sind. jedesmal wenn ich meine milch wegschütte denke ich das hätte jetzt meine kleien maus haben können. LG Bitanem1


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Liebe Bitanem1, schau mal, was die Embryotox dazu sagt: "Stillzeit Pharmakokinetik: HWZ: 2,6-4,6 h; Proteinbindung: 30%; molare Masse: 299; relative Dosis: 4,7%; M/P-Quotient: 0,5-4,0; orale Bioverfügbarkeit: 30-100 %. Klinik: Metoclopramid geht in die Muttermilch über und kann in Einzelfällen zu messbaren Plasmaspiegeln (Höchstwerte bis zu 8% des mütterlichen Plasmaspiegels) beim Säugling führen. In einer Studie wurde nur bei einem von über 20 Mutter-Kind-Paaren die Substanz im Plasma des Säuglings nachgewiesen. In Einzelfällen wurden Blähungen, andere abdominelle Symptome oder leicht erhöhte Prolaktinwerte im Zusammenhang mit Metoclopramid-Einnahme der stillenden Mutter beschrieben. Ernsthafte Symptome oder Störungen der Hypophysenregulation bei gestillten Kindern sind kaum zu erwarten. Metoclopramid wird gelegentlich auch zur Förderung der Milchbildung eingesetzt. Empfehlung: Metoclopramid darf indikationsgerecht über kurze Zeit eingesetzt werden. Zur Steigerung der Milchproduktion wird Domperidon aufgrund der geringeren ZNS-Nebenwirkungen häufig bevorzugt." Wenn du noch Zweifel hast, gibt es vielleicht eine Möglichkeit für dich, deinen Arzt telefonisch zu erreichen und ihn zu fragen, ob die Aussage der Embryotox nicht doch nahelegt, dass du weiterstillen könntest. Oder du entscheidest dich fürs Stillen, oder du wartest bis du am Montag den Arzt erreichst und stillst solange weiter. Sofortiges und abruptes Abstillen ist schon eine extreme Belastung für euch beide, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, und daher sollte sie wirklich nur im absoluten Notfall angeordnet werden. Lieben Gruß, Kristina Lieben Gruß, Kristina


Rattenpack

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Argh, diese Ärzte manchmal! Bitte schau mal hier: http://www.embryotox.de/wirkstoffe.html Du kannst die Medikamente eingeben und kannst bei beiden nachlesen, dass sie keinesfalls zum Abstillen zwingen. MCP wird manchmal sogar verschrieben, wenn bei Müttern der Milchspendereflex nicht einsetzt! Du kannst also sofort wieder stillen und musst die gute Milch nicht länger wegschütten.


bitanem1

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Hallo, danke für Ihre Antwort! am Montag werde ich meine Ärztin sofort anrufen und nachfragen... Jetzt folgende Frage am Anfang nach dem ich abpumpt hatte kam 180ml milch jetzt kommt beim abpumpen aus beiden brüsten mal 100ml mal 50 ml raus zeitabstände dazwischen 4h. Gibt es etwas was die Muttermilch mehr macht das ich Ihr viel mehr bieten kann? An die flasche gewöhnt hat sie sich nach 4 Tagen sie trinkt 150ml momentan manchmal auch weniger! an der Brust hat sie mir immer nur genuggelt mein ziel ist es weiterhin abzupumpen und die milch über die Flasche zu geben oder ist es besser direkt die Brust zu geben? Habe Angst ein fehler zu machen und sie nicht satt wird. Das problem hatte ich bei meinem 1. Kind nach dem ich sie nach der flasche wieder an die Brust gewöhnt hatte ich finde diese Situation sehr Kompliziert! LG Bitanem1


bitanem1

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oder soll ich erst meine Brust anbieten daraufhin die Flasche oder verwirrt die ganze situation meine kleine?


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Liebe Bitamen1, entschuldige bitte, ich sehe deine Antwort erst jetzt, weil sie so weit nach hinten gerutscht war. Im Grunde wäre es schon sinnvoller, wenn du erst stillst. Flasche nur dann, wenn es überhaupt nicht anders geht. (Warum auch?). Und wieviel Milch du beim Pumpen gewinnst hängt in erster Linie vom Milchspendereflex aus. Je leichter der ausgelöst wird, und je häufiger, desto mehr Milch fließt. Er ist jedoch sehr anfällig für das Stresshormon Adrenalin, so dass Frauen, die unter Druck stehen oder Sorgen haben oft erleben, dass dieser MSR nur schwer ausgelöst wird und darum nur wenig Milch fließt. Dabei WÄRE genug Milch vorhanden. Am besten stimuliert das Saugende Baby die Milchbildung, darum empfehle ich dir, sie einfach so oft es geht anzulegen, und die Flasche wegzulassen. Mit der Windelprobe kannst du ja ganz gut sehen, ob sie genug getrunken hat. Bitte schreib doch ein neues Posting, wenn es weitere Fragen gibt, dann sehen wir das gleich :-) Lieben Gruß, Kristina


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