Mitglied inaktiv
Hallo liebe Frau Welter! Ich habe ein grosses Anliegen und hoffe sehr, dass Sie mir ein bisschen helfen können. Zur Zeit pumpe ich meine Muttermilch für das Baby noch ab. Der Kleine ist nun 4 Monate alt. Aufgrund eines operativen Eingriffs in Kürze möchte ich nun Abstillen und dem Kleinen Fertignahrung geben. Zu meiner Hebamme habe ich leider keinen Kontakt mehr und bin mir unsicher, wie ich nun Abstillen muss. Der Kleine bekommt zur Zeit mal Muttermilch und mal Pre Milch und verträgt sie gut, Meine Milch wird auch immer weniger. Aber wie und wann lasse ich das Abpumpen ganz? Über ein paar Tipps wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar, Mit freudlichen Grüssen! PRIMA
Liebe Prima, beim Abstillen sollten Sie langsam und allmählich vorgehen und auch nicht gleich komplette Pumpzeiten ausfallen lassen, sondern eine Mahlzeit nach der anderen langsam immer weiter verkürzen und verringern. Pumpen Sie anfangs zu den gewöhnlichen Pumpzeiten ab, aber immer etwas kürzer. Irgendwann können Sie dann eine Pumpsitzung ganz auslassen. Sollte die Brust auch bei dieser langsamen Vorgehensweise zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie zwischendurch gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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