SBHSBH
Hallo Biggi, von Beginn an habe ich zugefüttert. Nach einer komplizierten Geburt, dem Baby auf der Intensivstation, einem fiebrigen Infekt bei mir, der Nutzung eines Stillhütchens, dem Ausprobieren aller Zufüttermethoden, einer Lippen-, Zungen- und Wangenbändchen-OP beim Baby hatte es sich so eingependelt, dass er im Anschluss an die Stillmahlzeit ein kleines Fläschschen mit Pre bekam bzw. bekommt. Er ist jetzt gerade ein Jahr alt, die Gewichtsentwicklung ist super. Seitdem er 8 Monate alt ist, führen wir Beikost ein. Am liebtsten isst er selbst und kommt auf 3 gute Mahlzeiten am Tag und ein bisschen zum Frühstück. Abends zum Schlafen allerdings stille ich ihn noch und im Anschluss bekommt er weiterhin Pre (mussten nie auf Folgemilch umstellen), nachts bekommt er nur Pre (ohne Stillen und zwar 1x/Nacht) und morgens stille ich ihn. Seit vier Monaten arbeite ich in Teilzeit und wenn mein Mann Probleme hat, ihn vormittags hinzulegen, bekommt er auch da noch eine kleine Pre-Flasche. Nun sind wir im Abstillprozess ja schon weit und ich soll aufgrund einer Autoimmunerkrankung eine Vitamin-A-Therapie beginnnen. In zwei Wochen soll ich dafür ganz abgestillt haben. Nun meine Frage: Fahre ich die Pre-Flaschen hoch oder ohnehin langsam runter, da er ein Jahr alt ist und auch andere Nahrung zu sich nimmt? Oder ist die Abgewöhnung von beidem auf einmal zu viel? Wie lange kann man nachts eine Flasche mit Pre geben? Vielen Dank
Liebe SBHSBH, es kommt darauf an, ob dein Baby das schafft und ob es nicht wirklich zuviel wird. Ich persönlich würde jetzt erst einmal abstillen und die normale Menge an Pre-Milch geben. Wenn das gut klappt, kannst du auch langsam ganz damit aufhören, denn dein Kind kann jetzt auch Vollmilch aus der Tasse bekommen (vor dem Schlafen!). Probiere es einfach aus und mach dir und auch dem Baby keinen Stress! Ganz liebe Grüße Biggi
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