NeFi
Liebe Kristina, liebe Biggi, dringend benötige ich einen Rat! Ich stille meine 11 Monate alte Tochter seit Geburt. Inzwischen sind wir so weit das sie die Brust eigentlich nur noch zu den Schlafzeiten verlangt! Sie ist ganz normal mit, und das nicht schlecht! Jetzt kommen nach und nach die Zähne und meine Brustwarzen leidet darunter sehr! Jetzt würd ich gern abstillen, aber von Schnuller halte ich nicht viel, und damit kann sie auch nur wenig anfangen und Flasche akzeptiert sie nur ihre Trinklernflasche! Bitte könnt ihr mir sagen was ich machen kann um sie von meiner Brust ab zu gewöhnen!? Muss dazu sagen, das sie so sehr wenig kuschelt, kann es sein das sie sich beim stillen die Nähe holt die sie sonst nicht sucht?
Liebe NeFi, ja, das kann schon sein. Wäre es nicht leichter, Du würdest deinem Baby das Beissen abgewöhnen und nicht die Brust ;-)? Ich gebe dir jetzt ein paar Tipps, die sich bei bissigen Kindern bewährt haben. Einige davon wirst Du vielleicht schon kennen und einige sind vielleicht in eurer Situation nicht praktikabel, das musst Du einfach ausprobieren. das Baby ohne großes Aufheben von der Brust nehmen, damit es nicht versucht ist zu probieren, ob es die Mutter nochmals zusammenzucken lassen kann. etwas Angemessenes zum Beißen anbieten. Sobald es zu einem Biss oder einem Beinahe Biss kommt, bietest Du dem Baby einen Beißring oder ein Spielzeug an, damit es weiß, wo es seine Zähne einsetzen darf. das Baby schnell auf den Boden legen. Einige Mütter wollen auf das Beißen strenger reagieren. Nach ein paar Schrecksekunden für das Baby, die dem Ablegen folgen, sollte es beruhigt werden und die Rückmeldung bekommen, dass Beißen unangenehme Folgen hat. einen Finger in die Nähe des Mundes des Babys legen, um den Saugschluss schnell zu unterbrechen, wenn es seinen Kopf dreht. Manche Babys lieben es, die Brustwarze nicht loszulassen, wenn sie abgelenkt werden und ihren Kopf drehen. Dies kann verhindert werden, wenn die Mutter einen Finger bereit hält, um den Saugschluss zu unterbrechen. Es wird nicht lange dauern, bis das Baby gelernt hat, dass sich wegdrehen bedeutet, die Brustwarze zu verlieren. mit dem Baby reden und ihm erklären, dass Du das Beißen nicht lustig findest (klingt vielleicht noch verfrüht bei einem Baby, aber es funktioniert vielfach tatsächlich). Möglicherweise kannst Du deiner Kleinen bereits vor dem Anlegen einen gekühlten Beißring anbieten, damit sich ihr durch das Zahnen empfindlicher Gaumen beruhigt. Natürlich kannst Du auch abstillen. "Nicht anbieten, nicht verweigern" ist in vielen Fällen ein guter Weg zum Abstillen, denn er erlaubt es, in den Momenten zu stillen, wo das Kind es wirklich braucht, aber auch alternative Beruhigungsmethoden auszuprobieren, und nicht gleich die Brust zu zücken. Wenn es um das Weglassen einzelner Stillmahlzeiten geht, dann kommt es auf das Kind drauf an. Den meisten fällt es leichter, morgens auf das Stillen zu verzichten, auch wenn das für die Mutter bedeutet: Kein gemütliches Kuscheln mehr im Bett sonders aufstehen, sobald das Kind wach ist und ein neues "Ritual" ins Leben rufen. Die Veränderung des Abendrituals ist meist schwieriger...Und ganz ehrlich: Wenn es doch so gut klappt bei euch, warum solltest du JETZT daran etwas ändern? Die Chance, dass es dann stressig wird am Abend statt wie jetzt ganz schön und entspannt, ist ziemlich groß! Eine oft hilfreiche Übergangslösung ist, dass du abends versuchst, sie allmählich immer kürzer zu stillen. Bei mir hat es gut funktioniert, dass ich mein Kind daran gewöhnte, dass wir so lange stillen, wie ich "Der Mond ist aufgegangen" singe. Das Lied hat ja ziemlich viele Strophen, und ich habe jede Woche eine weggelassen, bis es am Ende nur noch 3 davon waren. Das funktioniert sicher auch mit jedem anderen, ähnlich langen Lied :-) Übrigens: Wenn deine Maus keine Flasche mag, dann braucht sie die auch nicht, solange sie auf andere Weise Flüssigkeit zu sich nimmt. Das muss nicht beim Einschlafen sein, aber vielleicht findet ihr einLutschetuch, welches sie mag und mit dem sie ihr Saugbedürfnis befriedigen könnte.... LLLiebe Grüße Biggi
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