Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 4 Monate alt. Leider hatten wir nie eine harmonische Stillbeziehung... Im Krankenhaus gab es keine richtige Betreuung, ich hatte beim MIlcheinschuss den Milchstau, wurde von den Schwestern nur angeschrien... Immerhin hat es im KH mit dem Abpumpen geklappt so hat man mir eine Milchpumpe verschrieben (Medela Symphony). Die ersten zwei Wochen habe ich nur abgepumpt, danach ihn tagsüber gestillt aber abends und nachts ihm weiterhin die abgepumpte Milch gegeben. Mit 12 Wochen wollte er nicht mehr an die Brust, so blieb mir wieder das Abpumpen übrig. Leider konnte ich seinen Bedarf nicht mehr decken (900 ml - 1100 ml in 24 Stunden), ich bekomme etwa 800 ml heraus, den Rest deckt Aptamil PRE HA. Meistens gebe ich ihm Aptamil wenn wir mehrere Stunden unterwegs sind, was jetzt beim schönen Wetter täglich der Fall ist. Ich muss aus mehreren Gründen bis Anfang September abstillen. Momentan pumpe ich dreimal ab, morgens, nachmittags und abends. Ich habe gelesen dass ich dann beim abstillen immer nur ganz wenig abpumpe soll so dass der Druck weg ist, die Brüste kühlen und Salbei Tee trinken. WANN soll ich damit anfangen so dass ich bis September keine Milch mehr habe, wie lange würde das "zurückfahren" der Milchproduktion in meinem "Fall" dauern? Vielen Dank im Voraus und viele Grüße, Irena
Liebe Irena, dabei gehen Sie am besten so vor, dass Sie zunächst weiterhin abpumpen, aber immer etwas kürzer. Ich würde anfangs nur minutenweise kürzer pumpen, um einen Milchstau zu vermeiden. Falls die Brust dann zwischen den Pumpsitzungen zu spannen beginnt, pumpen Sie wieder gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Für das komplette Abstillen sollten Sie in etwa sechs bis acht Wochen einrechnen, dieser Zeitraum ist realistisch, wenn Sie Probleme mit der Brust vermeiden wollen und gibt auch dem Kind Zeit, sich an die Umstellung zu gewöhnen. Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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