monstermash312
Hallo Frau Bader, ich bin alleinerziehende Mutter einer 1jährigen und einer 7jährigen. Als Polizeibeamtin habe ich einen gesicherten Arbeitsplatz. Eigentlich war geplant, dass ich demnächst wieder anfange, zu arbeiten. Erstmal in Teilzeit. Leider kommen in mir langsam große Ängste hoch, nämlich, dass die Kleine in der Krippe noch nicht gut aufgehoben ist. Sie ist schon sehr jung und ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, sie doch zunächst noch in keine Fremdbetreuung zu geben. Mich interessiert, ob das überhaupt rechtens wäre und welche finanziellen Hilfe ich bekäme? Mir liegt nichts daran, zu nassauern, aber irgendwie steh ich nicht hinter der Entscheidung, so früh wieder arbeiten zu gehen, obwohl mir mein Beruf Spaß macht. Mein großes Kind "durfte" auch 3 Jahre zu Hause bleiben. Die Kinder haben unterschiedliche Väter und der Vater der Kleinen ist nicht leistungsfähig, mir die nächsten zwei Jahre Betreuungsunterhalt zu zahlen. Ich wäre also wirklich auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ich weiß nicht, wonach ich im www suchen soll, um Antworten zu finden und wäre sehr dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen können. Vielen Dank, Alex.
Hallo, allgemein ist es so, dass man als Mutter das Recht hat, drei Jahre zuhause zu bleiben. Da es aber einen Anspruch auf Betreuung ab einem JAhr gibt, kann es in einigen Bundesländern Problem geben, wenn man auf staatliche Hilfe angewiesen ist. Liebe Grüße NB
Sternenschnuppe
Hier geht das nicht, es sei denn man finanziert das alleine. Das Kind hat ab einem Jahr einen Anspruch auf Betreuung und der Staat den Anspruch,dass man dann zumindest in Teilzeit seinen Lebensunterhalt selbst erarbeitet.
Mitglied inaktiv
Ist abhängig vom Sachbearbeiter. Einige stehen den Frauen genauso Elternzeit zu wie denen welche einen finanziellen entsprechenden Hintergrund haben und sagen, OK dann zahlen wir notfalls Hartz4 solange das Kind keine 3 Jahre ist. Andere sagen, warum soll die Allgemeinheit zahlen wenn doch da ein Job ist, soll die Frau mindestens Teilzeit innerhalb der EZ arbeiten. Und das Amt unterstützt notfalls wenn das nicht langt. Also beim Amt nachfragen, sich entsprechend dort "nackig" machen und schauen. Eine andere Option wäre die Frage, warum Krippe? Diese Betreuungsart ist evtl die ungeeignete, nicht die Frage der frühen Betreuung an sich. Evtl wäre eine Tagesmuitter - die ja nicht unbedingt teurere sein muss wie eine Krippe - die bessere Variante. das würde ich mit im Hinterkopf haben, gerade wenn das Kind eher "schüchtern" ist. Zumal dürfte die TaMu flexibler sein wegen Betreuungszeiten- gerade im Polizeidienst denke ich ein problem.
Mitglied inaktiv
Ich finde den Wunsch, dass du deine Kinder in der sensiblen Phase der ersten drei Jahre selber erziehen/betreuen möchtest, gut. Aber das bedeutet auch für seine Finanzen und sein Leben selber zu sorgen. Außer Kindergeld und Unterhalt vom Kindsvater gibt es nichts weiter vom Staat, nachdem auch das Elterngeld ausgelaufen ist. Wie wär's wenn die Großeltern helfen, z.B. mit der Betreuung oder einem Familienkredit? Was ist mit eigenen Ersparnissen? Wie wär's wenn du dich mit einer anderen Mutter in ähnlicher Lage zusammentust, und ihr euch die Betreuung teilt, und jede Teilzeit arbeiten geht?
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