MrsAnnaW
Liebes Expertenteam! Mein Sohn ist 9,5 Monate alt und hat bis heute keine Nacht durchgeschlafen. Ich habe ihn gestellt bis er 7 Monate war - die letzten 1,5 Monate nur mehr in der Nacht weil er tagsüber nicht mehr wollte seit er Beikost bekommen hat. Er wird im Schnitt 2-3 Mal in der Nacht wach um zu trinken. Er bekommt 1er Nahrung (240ml/Flasche). Diese trinkt er komplett aus meistens. Derzeit wacht er zudem zwischendurch auf und weint weil er seinen Schnuller verloren hat oder Nähe braucht. Er lässt sich aber sehr schnell beruhigen und schläft auch nach dem Trinken wieder ein. Wenn er jedoch Hunger hat und eine Flasche möchte, hilft nichts anderes um ihn zu beruhigen - kein Schnuller, Nähe, auch kein Wasser. Wir sind mittlerweile verzweifelt weil es schon gewaltig zehrt dieses dauernde aus dem Schlaf gerissen werden. Er isst tagsüber folgendes: In der Früh bekommt er eine Portion Grießbrei Am Vormittag isst er ein Gläschen Obst Mittag bekommt er ein Gläschen mit Gemüse und meistens Fleisch Am Nachmittag isst er noch einmal Obst Am Abend bekommt er noch einmal eine Portion Grießbrei. Dazu trinkt er immer Wasser, auch zwischen den Mahlzeiten. Was machen wir falsch? Ich möchte mein Kind aber auch nicht schreien lassen, wie es manchmal empfohlen wird. Da möchte ich ihm nicht antun, sodass er dann glaubt, in der Nacht reagiert niemand auf seine Bedürfnisse. Ich hoffe, Sie können uns etwas raten. Liebe Grüße, MrsAnna
Annelie Last
Liebe "MrsAnnaW", werfe ich doch zunächst einen Blick auf Ihren Speiseplan. Ihr Speiseplan sieht gut aus, leider haben Sie keine Mengen angegeben. Pro Mahlzeit sollte die Portion zwischen 200 und 250g liegen. Mittags sorgt ein Menü aus Gemüse und Fleisch für eine gute Sättigung. Gemüse alleine hält nicht lange vor. Reichen Sie ruhig 5-6mal die Woche Fleisch, einmal Fisch und einmal ein vegetarisches Essen. Oder häufiger eine vegetarische Mahlzeit. Wenn mittags vegetarisch gegessen wird, sollte der Gemüsebrei eisenhaltiges Getreide (Hafer und Hirse, etwa 10g) enthalten. Kennen Sie die Vegetarischen Menüs von HiPP mit Amaranth? Was fällt mir noch auf? Obst alleine ist keine Mahlzeit, reichen Sie zum Sattwerden, etwas Getreidehaltiges zum Knabbern (Hirsekringeln, Reiswaffeln und Babykeks). Es könnte nachmittags und/oder vormittags auch ein Getreide-Obst-Brei sein, je nach Vorlieben Ihres Sohnes. Gerne können Sie auch mit dem Getreideanteil eines selbstzubereiteten Breies spielen und etwas mehr Getreideflocken (grüne Packung) dazu geben. Probieren Sie es einfach aus. Ihr Söhnchen sollte sich zu jeder Mahlzeit ausreichend Sattessen und abschließend etwas trinken. Es ist jedoch nicht nur ein sättigender Speiseplan wichtig, damit ein Baby einmal nachts „durchhält“ ohne zu essen. Denn das Durchschlafen hängt nicht nur mit der Ernährung zusammen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, auch die Gewohnheit und besonders die Reife des Kindes. Wann und wie Kinder lernen nachts ohne zu essen durchzuhalten, ist immer sehr unterschiedlich und individuell zu handhaben. Jeder sollte hier für sich und sein Baby seinen eigenen Weg finden. Kinder müssen dafür auch einfach reif sein. Ich sehe es wie Sie, in der Regel braucht Ihr Söhnchen die nächtliche Milch (bald) nicht mehr. Es ist auch möglich in diesem Alter nun nachts ohne Nahrung auszukommen. Bei den meisten Babys stellt sich im zweiten Halbjahr der Ess- und Trinkrhythmus auf den Tag ein. Bei einigen Kindern früher, bei andern später. Sie schreiben, dass Ihr Sohn nachts 2 bis 3mal in der Nacht eine 250ml Milchflasche leert. Ich denke, noch trinkt Ihr Sohn sich auch nachts satt. Er muss nun nach und nach lernen den Hunger am Tage zu stillen. Achten Sie einfach darauf, dass Ihr Sohn sich bei den einzelnen Mahlzeiten richtig satt isst und auch ausreichend Getränke zu sich nimmt. Dann wissen Sie als Mama, dass es weder Hunger noch Durst sind, wenn Ihr Kind nachts wach wird. Ihr Sohn kann dann mit Ihrer Hilfe lernen, ohne Milch in der Nacht auszukommen. Probieren Sie dann die nächtliche Milch ausschleichen zu lassen. Das heißt immer weniger Pulver bei gleichem Wasser anrühren, um dann auch in der Gesamttrinkmenge zurückzugehen. Jeden Tag etwas weniger Milchpulver. Das ist ein guter und allmählicher Weg, die Kleinen von der Nachtflasche zu entwöhnen. Viele Grüße aus Pfaffenhofen, Annelie Last PS. : Bis zum ersten Geburtstag reichen 400-500 ml Milch inklusive Milchbrei völlig aus. Mit einer Portion Milchbrei (200-250g) am Morgen und in der Früh wird ihr Sohn also ausreichend mit Milch versorgt. Die Milch in der Nacht macht seine Ernährung zu "milchlastig". Nach dem ersten Geburtstag reduziert sich der Milchbedarf noch einmal auf 300 ml/g Milch und Milchprodukte.
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