snowgril03
Hallo liebe Expert*innen, mein Sohn ist nun etwas über 10 Monate alt. Wir haben uns beim Beikoststart an die Vorgaben des BZfE gehalten. Er hat zu Beginn auch sehr gerne gegessen. Seit einer Weile (ca. 2 Monate) ist es aber nun ein richtiger Kampf, irgendwas in ihn hinein zu bekommen. Egal was, welche Darreichungsform, Konsitenz, Größe, Temperatur, etc. Es wird alles verschmäht. Ich habe mir eine Weile nichts dabei gedacht aber so langsam scheint es mir nicht nur eine Phase zu sein und dauert noch doch schon recht lange an... Was gut geht (leider) sind Quetschies und ein flüssiger Abendbrei im Fläschchen. Ich möchte aber nicht, dass er seine Nahrung nur trinkt, er soll ja irgendwann auch vom Stillen weg kommen, da scheint mir das (neben anderen Nachteilen) nicht gerade sinnvoll. Meine größte Sorge ist aber die Nährstoffversorgung. Durch Quetschies und den Abendbrei isst er ja überhaupt kein Fleisch/Fisch. Hinsichtlich Eisen und Omega3 hatte ich nun überlegt, ob ich ihm am Tag alternativ ein Tässchen Brühe anbieten könnte? Vielen herzlichen Dank im Voraus Emma
Hallo Emma, das klingt nicht so gut. Gaaaanz wichtig, versuch ihm nicht flüssigen Brei aus der Flasche zu geben. Natürlich findet er die total toll, weil es gar keiner Anstrengung bedarf. Auch Quetschies sind natürlich nicht als Dauerernährung geeignet. Brühe liefert auch nicht genug Nährstoffe um alles abzudecken. Ist sein Gewicht noch OK? Oder nimmt er auch ab? Wichtig, bleibe bei einem Mahlzeitenplan und gib ihm nichts zwischendurch, auch keine Muttermilch. Wenn er bei den Mahlzeiten dein "Menü" nicht mag, belasse es dabei (auch keinen Brei in der Flasche oder Quetschies geben!) und biete ihm erst zur nächsten Mahlzeiten wieder etwas an. Vielleicht hilft das. Sonst ist das Thema aber nicht einem Forum zu klären. Sollte es nicht besser werden sprich deinen Kinderarzt an. Eine ausführliche Ernährungsberatung mit Ernährungsprotokoll wäre hier sinnvoller. Gutes Gelingen und melde dich nochmals, wenn du Hilfe brauchst. Alina Schwiontek
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