Frage im Expertenforum Milch & FlÀschchen an Luise Thun:

Milchmenge baby 9 Monate

Frage: Milchmenge baby 9 Monate

Des88

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Hallo guten Tag, ich möchte gerne wissen ob ich mein Baby vielleicht zu viel Milch am Tag gebe. Es sieht im Moment so aus: Zwischen 05:00 und 07:00 wacht er auf. Dann bekommt er ein Milch Getreide Brei (200ml Vollmilch, 20gr Getreide und ein bisschen obstpĂŒree) Wenn er dann aufwacht von seinem morgenschlaf bekommt er Obst Getreide Brei (120 ml Wasser, 70/80 gr Obst, 20gr Getreide und 1 Teelöffel Raps oder Leinöl) Dann vor seinem Mittagsschlaf 200 ml prenahrung. Nach seinem Mittagsschlaf bekommt er GemĂŒse Kartoffel Fleisch Brei (insgesamt ungefĂ€hr 200 gr) Und danach ein bisschen Obst als Nachtisch. Vor dem schlafen 200 ml prenahrung Und er wacht immer einmal auf nachts und schlĂ€ft dann nicht weiter bis er eine Flasche bekommt (meistens trinkt er dann 170/200 ml prenahrung). Meistens bleibt wenn er Brei bekommt ungefĂ€hr ein/zwei Esslöffel ĂŒbrig. Ich gebe ihm immer zusĂ€tzlich Wasser und am Tag trinkt er ungefĂ€hr 150 ml Wasser. Ich dachte dass diese Menge Milch normal wĂ€re, aber ich lese Jetzt dass die nicht mehr als 400 ml am Tag Milch brauchen, jetzt habe ich Angst dass ich ihm zu viel gebe. Er wiegt mittlerweile ungefĂ€hr 10,5/11 Kilo und is 9 Monate. Ich habe ihm auch mal Wasser nachts gegeven statt prenahrung, aber das wollte er nicht haben. Vielleicht könnten Sie mir sagen ob ich was Ă€ndern soll oder ob es so gut aussieht. Vielen Dank!


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Liebe „Des88“, der Speiseplan Ihres Kleinen ist tatsĂ€chlich noch recht milchlastig. Die Milch ist fĂŒr Ihren Sohn einfach noch eine sehr „bequeme“ und beruhigende Art sich satt zu essen oder um damit in den Schlaf zu finden. Das ist gar nicht mal so unĂŒblich. Milch kann Ihren Kleinen jedoch nicht mehr richtig sĂ€ttigen und mit allen NĂ€hrstoffen versorgen – die feste Nahrung sollte daher mehr und mehr in den Fokus rĂŒcken. In dem Alter Ihres Kindes macht die Milch nur noch einen kleinen Anteil in der ErnĂ€hrung aus. Ihr Sohn benötigt – wie Sie bereits gelesen haben – etwa 400-500 ml inklusive Gramm Milchbrei. Meist teilt sich das auf in morgens eine Flasche Milch plus abends eine Portion Milchbrei (200-250 g). Am Morgen kann gerne eine milchhaltige Mahlzeit stehen – entweder das MilchflĂ€schchen oder ein Milchbrei. Am Vormittag und am Nachmittag ist eine milchfreie Zwischenmahlzeit ideal. Zum ÜberbrĂŒcken bis zum Mittagessen bzw. Abendessen ist etwas „Fruchtiges“ passend: ein Getreide-Obst-Brei, oder je nach Kauvermögen mal ein paar weiche Obst- oder GemĂŒseschnitze und was zum Knabbern (Reiswaffel, Hirsekringel...) dazu. Gehen Sie hier nach den Vorlieben und auch der Reife Ihres Sohnes vor. Unser ErnĂ€hrungsplan bieten hier eine gute Orientierung: https://www.hipp.de/beikost/ratgeber/ernaehrungsplan/ Das MilchflĂ€schchen vor dem Mittagschlaf oder am Abend ist hier gar nicht mehr nötig. Am Abend sind Milch & Getreide eine ideale Kombination. Sie liefern wichtige NĂ€hrstoffe und das Getreide sorgt fĂŒr eine angenehme SĂ€ttigung. Sicher kommt Ihr Kleiner mit dem Abendbrei dann auch besser durch die Nacht als alleinig mit der Milch. Sie können auch mal versuchen das Abendessen etwas nach hinten zu schieben und eher am Nachmittag noch eine milchfreie Zwischenmahlzeit einzufĂŒhren. Dann ist Ihr Sohn gut gesĂ€ttigt und benötigt nicht mehr unbedingt das MilchflĂ€schchen in der Nacht. Oft wird das MilchflĂ€schchen am Abend oder zum Einschlafen auch nur noch zur Beruhigung oder aus Gewohnheit gefordert. Versuchen Sie – auch im Hinblick auf die Zahnhygiene – zum Ein- und Durchschlafen ein anderes beruhigendes Ritual als die Milch einzufĂŒhren. Oft hilft gemeinsames Kuscheln, Spieluhr, abendliches Bad, Liedchen singen, Schmusetuch mit Geruch von Mama oder eine Geschichte vorlesen, damit Kinder lernen, ohne Milch in den Schlaf zu finden. Oder vielleicht ist es auch der Durst, der Ihr Sohn munter hĂ€lt. Bieten Sie ihm gerne etwas Wasser oder ungesĂŒĂŸten Tee an. Auch wĂ€re das „Ausschleichen“ der Milch durch VerdĂŒnnen eine sehr gute Variante, um die Milch in der Nacht zu reduzieren. Dazu einfach immer weniger Pulver ins Wasser geben und - das ist wichtig - unbedingt auch in der Gesamtmenge zurĂŒckgehen. Also nicht nur verdĂŒnnen, sondern auch immer weniger als Trinkmenge reichen. Das Ausschleichen klappt gut, wenn Sie Schritt fĂŒr Schritt die Pulvermenge reduzieren, so kann sich Ihr Kleiner langsam daran gewöhnen. Ich wĂŒnsche Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute und noch eine sonnige Woche. Herzliche GrĂŒĂŸe Luise Thun


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