doktor_maus
Guten Tag! Meine Tochter ist jetzt 6 Monate alt. Kurz bevor sie 5 Monate wurde, haben wir mit selbstgekochtem Reisbrei als Abendbrei angefangen (nach der 5-Elemente-Ernährung). Vor 2 Wochen kam dann der Mittagsbrei dazu - zunächst Karotten, jetzt gerade Pastinaken. Bisher bekommt sie zu jeder Mahlzeit auch noch zusätzlich Muttermilch. Inzwischen habe ich so einige Fragen zum Thema Beikost und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können. 1. Ab welcher Breimenge kann / sollte ich das Stillen nach den Breimahlzeiten aufhören? Meine Tochter ist schon immer (also egal ob Stillen oder Brei) eine sehr schlechte Esserin. Sie wiegt aktuell knappe 6 kg (zu Geburt 2970 g). Gerade Abends kommen wir über 110-120 g einfach nicht hinaus. Da will ich das Stillen auch noch lange beibehalten - bei meiner großen waren es 15 Monate. Mittags würde ich das Stillen aber früher oder später voll durch den Brei ersetzen wollen. Ab welcher Menge sollte ich das tun? Bisher sind wir auch nur bei 130 g. 2. Sollte ich ihr auch schon ein Wasserfläschen anbieten, solange ich noch dazu stille? 3. Muss dass Wasserfläschen erwärmt werden, oder reicht Zimmertemperatur? Muss ich Wasser aus Flaschen (auf denen „für Säuglingsernährung geeignet“ steht) auch abkochen? 4. Mittags mische ich den puren Gemüsebrei (also diese kleinen 125g-Gläschen) gerne mit Getreideflocken, um nach und nach die unterschiedlichen Getreidesorten einzuführen. Wie sollte da das Mischungsverhältnis Gemüse zu Getreide sein? 5. Kann ich auch Gemüse Abends zum Reisbrei dazu geben? Sie isst wie gesagt v.a. Abends sehr schlecht und ich hätte die Hoffnung, dass sie von ihren geliebten Pastinaken vielleicht abends mehr ist als von dem reinen Reis. Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen? Durchschlafen tut sie bisher sowieso noch nicht… :-( So, ich glaube, das war’s erstmal… Vielen Dank schon mal im Voraus!
Doris Plath
Liebe „doktor_maus“, bei der Beikosteinführung ergeben sich oftmals die eine oder andere Frage. Wir sind dann gerne für Sie da. zu 1.) So lange Ihr Mädchen nur Gemüse bekommt, auch wenn es mal ein übliche Portion (ca. 190 g) ist, darf sie noch Milch im Anschluss zum satt Trinken bekommen. Gemüse allein kann eine Milch nicht ersetzen. Erst wenn sie in etwa eine ganze Portion Menü (190 g Gemüse & Fleisch) schafft ist die Milch ersetzt. Etwas Früchte als Dessert sind ideal. Ich würde bei Ihnen sagen, wenn Ihre Kleine etwa 150 g Menü, schafft braucht Sie mittags keine Milch mehr danach. zu 2.) Trinken wird immer viel zu streng verfolgt. Babys haben in diesem Alter zu Beginn der Beikosteinführung oft noch gar keinen Durst und wollen deshalb nichts oder nur sehr wenig zusätzlich trinken. Seien Sie da ganz unbesorgt, Ihre Kleine bekommt noch so viel Milch, sie ist gut versorgt. Mit der Einführung von Beikost erfolgt die Flüssigkeitszufuhr genauso wie in den ersten Lebensmonaten über Milchnahrungen. Die Milch, die Ihr Mädchen noch erhält, trägt immer noch zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei. Üblicherweise wird die zusätzliche Flüssigkeit erst wichtig wird, wenn zwei komplette Breimahlzeiten eingeführt sind und dadurch Milcheinheiten wegfallen. Am einfachsten können Sie an der Windel feststellen, ob Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit bekommt. Die Windel sollte immer gut nass und der Stuhl weich und geformt sein. zu 3.) Wasser als Getränk können Sie erwärmt oder zimmerwarm anbieten. Einfach ausprobieren wie es besser ankommt. Im Prinzip ist Wasser aus einer frisch geöffneten Mineralwasserflasche OK. Sie müssten dies aber auf ihr eigenes Risiko hin machen. Wir können keine Gewähr für die Hersteller von Mineralwässern leisten. Bitte dazu am besten direkt beim Erzeuger erkundigen. Kennen Sie schon unser neues HiPP Baby Quellwasser: seit April gibt es von HiPP ein spezielles Babywasser. Dieses reine Quellwasser aus den Steierischen Alpen und ist pur sehr gut als Getränk geeignet. Der besondere Vorteil ist, dass Sie es nach dem Öffnen ohne Abkochen verwenden können. zu 4.) . Das Rezept mit HiPP Produkten lautet: 150g Gemüsegläschen (am besten mit Kartoffel oder Reis) 10g Getreide (wie HiPP Feine Hirse) 20g Wasser 1 TL Rapsöl zu 5.) Das dürfen Sie gerne machen. Manche Kinder mögen das ohnehin lieber, wenn der Abendbrei statt mit Obst mit etwas Gemüse verfeinert wird. Also auch Obst wäre eine Möglichkeit den Reisbrei geschmacklich angenehmer zu machen. Und damit würde er auch besser im Mund rutschen. Es ist schön, wenn ich helfen konnte. Viele liebe Grüße Doris Plath
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