Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich wende mich an Sie, da ich am vergangenen Wochenende am einem Glaskunst Workshop teilgenommen wurde, bei dem ich gelötet habe. Dabei kamen Kupferfolie mit Lötwasser und Lötzinn zum Einsatz. Auf Anweisung der Workshopleitung sei das Löten in der Schwangerschaft kein Problem, solange man eine FFP2 Maske trage und das Fenster hinter dem Arbeitsplatz ständig komplett geöffnet sei. Die Kursleitung hätte bereits mehrere Schwangere so angeleitet. Beim Löten (über mehrere Tage hinweg, insgesamt ca. 20-30 Minuten) werden Lötdämpfe erzeugt. Ich weiß leider nicht, ob bleifreies Lötzinn verwendet wurde. Im Kurs waren auch weitere Schwangere anwesend. Ich würde mich gerne erkundigen, ob ich in der Retrospektive diese Anweisung hätte mehr hinterfragen sollen und ob ich nun im Nachhinein den behandelnden Gynäkologen informieren soll. Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen  O. K. Errechneter Entbindungstermin: 14-02-2027