Shera
Sehr geehrte Professor Ven, ich würde mich sehr über Ihre Einschätzung freuen, denn nun haben wir die 3. erfolglose I CSI hinter uns. Ich bin 38, AMH war letzter Jahr über 4, nehme aufgrund eines Mikroprolaktionoms Dostinex (da gering erhöhte Prolaktin-Werte, die vermutlich aber nicht relevant sind), schlechte Spemienqualität meines Mannes erfordert ICSI. Allerdings keine auffällige Defragmentierung beim ausführlichen Spermiogramm im letzten Jahr. Alle ICSI erfolgten nach Downregulation (Decapeptyl nach einem Pillenzyklus), anschließend Stimulation mit 225 Einheiten Merional bzw. im zweiten Versuch teis auch nur 150 Einheiten Merional. 1. ICSI Juli 2019: 19 EZ, davon 13 reif, 10 befruchtet - 4 Blasto, zwei eingesetzt, schwanger mit einem Windei und natürlicher Abgang in 11. SSW 2. ICSI Dezember 2019: 12 Eizellen, 10 reif, 7 befruchtet und davon zwei Blastos eingesetzt - negativer Versuch 3. ICSI März 2020: 7 Eizellen, 6 befruchtet, 2 Blastozysten - negativ (In diesem Versuch erstmal 100 mg ASS zusätzlich ab einem Tag vor Transfer) Die Blastozysten sind laut Kinderwunschklinik bisher immer in A-Qualität, immer ein SUPERembyro, bei dieser ICSI, ich zitiere: "So einen schönen sehen wir nur einmal im Monat", und ein zweiter in "normaler" A-Qualität. Meine Frage wäre nun: Kann man die Ursache für das "Einnistungsversagen" (davon muss man wohl sprechen, oder?) irgendwie eingrenzen? Oder können zum Beispiel optisch so "gute" Embyronen dennoch so geschädigt sein, dass meine Eizellen vielleicht einfach zu alt sind? Kann es einfach "Pech" sein? Ich wäre für jeden Tipp dankbar. Wir haben noch zwei eingefrorene Blastozysten und auch den Willen zu weiteren Behandlungszyklen, wenn die Chancen realistisch sind. Mein Schilddrüsenwert liegt bei 2,6 und ich habe leichtes Übergewicht (BMI von 27, bewege mich aber viel), vielleicht kann ich an diesen Stellschrauben noch drehen. Zumindest letzteres versuche ich nun in der Wartezeit... Besten Dank für eine Einschätzung Ihrerseits! Shera
ich denke dass man die Gebärmutterhöhle abklären könnte in Form einer Hysteroskopie und das Endometrium untersuchen sollte. Ich würde auch mit dem behandelnden Ärzten besprechen ob nicht einmal das Stimulationsprotokoll geändert werden könnte. Dies kommt manchmal auch der Endometriumqualität zugute. weiterhin wäre eine Abklärung des Schilddrüsenstoffwechsels (bzw. Gabe von Schilddrüsenhormon) und des Insulinstoffwechsels (HOMA ) durchaus sinnvoll, da man hier einen therapeutischen Ansatz hätte. Dies werden ihre behandelnden Ärzte sicherlich auch bald mit Ihnen besprechen. Nur Mut!
Ähnliche Fragen
Sehr geehrter Herr Dr. Robert Emig, mein Freund (m, 35j.) & ich (w, 37j,) hatten dieses Jahr auf natürlichem Weg, Anfang Januar, einen positiven SST in den Händen. (3 Übungszyklen, und beim 4. hatte es dann geklappt) Leider wurde aber Ende Februar ein Operativer Abort durchgeführt. Auf anraten des Arztes, haben wir bis Juli abgewartet, da ...
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Sonntag, mein Mann und ich sind seit nunmehr sechs Jahren im Kinderwunsch und vor allem ich bin langsam körperlich und psychisch am Ende. Nachdem (mit 34) ein halbes Jahr lang kein Erfolg trotz regelmäßiger Eisprünge und sehr gutem Spermiogramm eintrat, erfolgte die erste Konsultation meiner FÄ. Ergebnis: all ...
Hallo Herr Dr. Moltrecht, wir probieren seit mittlerweile fünf Jahren ein zweites Kind zu bekommen, seit dreieinhalb Jahren davon in der Kinderwunschklinik. Mein Mann ist 43, ich 37 Jahre. Nach wiederholten Inseminationen und dann vielen erfolglosen IVFs, zuerst ohne Gabe von Granocyte, kam es nie zu einer Einnistung. Dann wurde im Januar 20 ...
Sehr geehrter Herr Dr Schmidt, Aktuell befinde ich mich im zweiten ivf zyklus und gestern war die EZPunktion und es konnten sechs eizellen punktiert werden. Davon waren fünf reif. Heute teilte mir die kinderwunschklinik mit, dass sie aufgrund der spermien meines partners eine ICSI durchgeführt haben. Die spermien hätten wohl nicht gut geradeaus s ...
Guten Tag ich freue mich über fachliche Einschätzungen und Erfahrungen zu folgendem Szenario: Patientin, 33 Jahre, AMH 23,5 pmol/L Ultraschall an ZT 2: • Restfollikel 15 mm im linken Eierstock • ~19 kleine antrale Follikel insgesamt • Endometrium flach/zyklusentsprechend Welche Erfahrungen gibt es mit dem Start einer ICSI‑Stimulation, obwoh ...
Ich bin total überrumpelt (positiv aber eher) ich war heute wieder in der KiWu vor 2,5 Wochen war ein Follikel zusehen (AMH unter Nachweisgrenze) der aber leider nicht genutzt werden konnte. Jetzt hab ich seit 1,5 Wochen Cyclo progynova genommen und war heute zum Ultraschall, rechts konnte man was sehen fraglich ob Zyste oder Follikel, Links ein "W ...
Hallo, kurz zu den Eckdaten: Ich bin 36 Jahre alt, habe ein Kind aus einer ICSI das nun 3 Jahre alt geworden ist. Ich war damals Patientin von Frau Dr. med Popovici. Wir habe uns damals ins Kinderwunschzentrum begeben, da ich trotz regelmäßigen Zyklen mit Eisprüngen nach über 1 Jahr nicht natürlich schanger wurde. Nach ca. 1 Jahr Kinderwunschbehan ...
Hallo Dr Emig, ich hatte letzten Zyklus eine Zyste. Meine ICSI konnte nicht begonnen werden. Diesen Zyklus leide ich erneut unter einer Zyste (anderer Eierstock). Mein Eisprung scheint trotz LH-Anstieg nicht zu funktionieren. Auch Ovitrelle hat nicht geholfen. Was kann man tun, damit die ICSI gestartet werden kann ? Eine Punktion stand im Raum. Ic ...
Sehr geehrte Frau Dr. Popovici, ich bin 40 Jahre alt, bald 41 und mein amh wert war letztes Jahr im August 0,254 Wir hatten dann mit Letrozol stimuliert 5 mg und ich hatte letzten Zyklus 18 mm und19 mm. Davor hatte ich einen Zyklus mit 17 mm und 20mm. Die anderen zyklen leider keine Reaktion bzw ein Zyklus mit 27 mm bei 7,5 mg letrozol Dosis. Jet ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, bein Mann hat wiederholte Oligozoospermie. Er lebt gesund, keine Noxen, ist schlank. urolog. alles in Ordnung. Seit Monaten nimmt er folio fertil men. Denken Sie es würde helfen orthomol fertil zu nehmen oder können Sie ein anderes Präparat empfehlen. Der Preisunterschied ist gewaltig, aber wenn es dafür gute Evi ...