perlach
Sehr geehrte Professor van der Ven, im nächsten Zyklus steht ein Kryotransfer an. Da ich sowieso noch die Krebsvorsorgeuntersuchung machen muss, dachte ich mir, dass ich das mit einem Scratching verbinden kann. Deshalb meine Fragen: - Ist es richtig, dass Scratching die Einnistungschancen verbessern kann, und wenn ja, um wieviel? - Wann sollte das Scratching im Vorzyklus stattfinden? - Ginge es auch, dass man das relativ kurz vor Blutungsbeginn macht? Oder hätte das wiederum eventuell negative Folgen für den folgenden Kryozyklus und Kryotransfer? Ich frage deshalb, weil wir um den Eisprung rum mehrmals GV hatten und ich nicht eine mögliche Schwangerschaft durch das Scratching gefährden möchte. Ein paar Tage vor Blutungsbeginn spüre ich normalerweise schon was und kann dann sicher sein, nichts zu gefährden. Deswegen würde ich gerne bis dahin warten. Bei dem Kryotransfer handelt es sich übrigens um eine EZ-Spende (nach jahrelangem Kinderwunsch, drei Fehlgeburten wegen Uterus Bicornis - nach spontaner Schwangerschaft / IUI-Schwangerschaft / ICSI-Schwangerschaft - unzähligen erfolglosen ICSIs und Kryotransferen mit eigenen EZ, etc.). Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort Viele Grüße
Das Scratching führt man üblicherweise in der zweiten Zyklushälfte vor einem Behandlungszyklus durch. Wenn Sie nicht verhütet haben riskieren Sie tatsächlich eine Fehlgeburt aber wenn Sie selbst spüren daß keine Schwangerschaft eingetreten ist kann man es wahrscheinlich verantworten. Der Wert des Scratchings ist weiterhin umstritten und es gibt keine Prozentzahlen bezüglich einer möglichen Chancensteigerung. Viel Glück
perlach
Herzlichen Dank, Frau Prof. van der Ven! Mit Ihrer raschen Antwort haben Sie mir sehr geholfen. Viele Grüße
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