Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bühler, ich bin 25 Jahre alt, mein Partner ist 26. Wir versuchen seit ca. 3 Jahren ein Kind zu bekommen. Habe eine Schilddrüsenunterfunktion und keinen Eisprung. Hatte 6 Monate Clomifen genommen, erfolgreich, hatte Eisprung die Gebärmutterschleimhaut ist auch ausreichend aufgebaut, Blutwerte super. Leider hat es trotzdem nicht geklappt. Mein Partner ließ 3 Spermiogramme machen. Das erste zu wenig und zu schlecht bewegliche Spermien, bekam Padutin.Damit wurde das Spermiogramm gut. Lt. seinem Arzt würde die Wirkung über lange Zeit anhalten. Doch während meiner Clomifen-Behandlung , wo die Qualität der Spermien noch gut sein sollte, war das Spermiogramm wider schlecht. Nun will der Urologe Padutin nicht mehr aufschreiben, obwohl es geholfen hat, es gäb auch kein vergleichbares Medikament. Mein Frauenarzt will mich jetzt direkt in eine Fachklinik überweisen. Meine Frage: Gibt es wirklich kein vergleichbares Medikament wie Padutin, dass über einen längeren Zeitraum eingenommen werden kann, damit bei mir mit einer gleichzeitigen Clomifen-Behandlung wieder ein Eisprung ausgelöst werden kann??? Oder haben Sie einen anderen Tip für mich, wie wir weiter vorgehen können? Vielen Dank für Ihre Antwort, Nadja
Liebe Nadja, beiden Ärzten kann ich nur zustimmen. Einmal gibt es nur eine ganz geringe Anzahl von Störungen der männlichen Fruchtbarkeit, die mit Medikamenten (spez. Hormone, Antibiotika) mit Aussichten auf Erfolg behandelt werden können. Das von Ihrem Mann früher eingenommene Medikament gehört offensichtlich nicht dazu und ist in Deutschland nicht mehr auf dem MArkt. Deshalb gibt es auch kein Ersatzpräparat. Es muß dann vielmehr das Sperma nach dem Samenerguß behandelt und verbessert werden, was dann in der von Ihrem FA empfohlen Fachklinik (Klinik oder Zentrum?? - siehe www.repromed.de) durchgeführt werden wird. Außerdem sollte nach 6 erfolglosen Zyklen mit Clomiphen aufgehört werden. Dann müßten ggf. als nächstes Hormonspritzen eingesetzt werden. Allerdings, eins macht mich stutzig: schlechter Zyklus, SD-Unterfunktion - wie sieht es denn mit Gewicht und Körpergröße aus? Wäre evtl. eine Gewichtsreduktion zu empfehlen, um auh dadurch die Zyklusfunktion zusätzlich zu verbessern? Alles Gute, KB
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