Hallo Prof. Dr. Dorn  ich würde mich sehr über Ihre Erfahrungen und Einschätzungen freuen. Ich hatte vor Kurzem einen Kryotransfer im natürlichen Zyklus. Zu meinen Diagnosen gehören: Protein-S-Mangel (ich nehme ASS 100 und spritze Heparin 40 mg) Erhöhte Killerzellen (ich bekomme Intralipid-Infusionen und nehme Prednisolon 7,5 mg) die Medikamente bekomme ich nur im Zyklus während der Behandlung. Ich hatte bereits vier Einnistungen: Drei endeten leider jeweils vor der 7. Schwangerschaftswoche. Die vierte war eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter und musste in der 8. Schwangerschaftswoche operativ entfernt werden. Bei diesem Kryotransfer wurde auf meinen Wunsch direkt am Transfertag mein Östrogenwert (E2) bestimmt. Dieser lag bei 86. Daraufhin habe ich zwei Tage nach dem Transfer zusätzlich Östrogentabletten erhalten. Mein Progesteronwert lag am Transfertag bei 28. Zur Unterstützung habe ich Progesteron vaginal (1× täglich) sowie Duphaston (2× täglich) eingenommen. Leider war der Bluttest negativ. Am Tag des Bluttests wurden erneut meine Hormonwerte bestimmt: E2: 159 Progesteron: 8,8 Nun beschäftigen mich folgende Fragen: Sind diese Werte im natürlichen Zyklus normal? Reichen solche E2- und Progesteronwerte grundsätzlich für eine erfolgreiche Schwangerschaft aus, oder könnte insbesondere der Progesteronwert zu niedrig gewesen sein? Sollte ich beim nächsten Kryoversuch eher einen natürlichen oder einen medikamentös unterstützten Zyklus von Beginn an starten ? Benötige ich auch außerhalb einer Kinderwunschbehandlung aufgrund meiner Diagnosen eine medikamentöse Unterstützung? Sollte ich ASS 100, Heparin oder Prednisolon auch außerhalb eines Behandlungszyklus weiter einnehmen im Bezug auf Kinderwunsch damit es eventuell auch natürlich klappt ?  Vielen Dank !