Teresa93
Liebe Frau Höfel, meine Tochter wird in einer Woche 5 Monate alt. Seit ihrer Geburt hatten wir meist Nächte, in denen sie schon 5/6 Stunden am Stück schlief, einmal trank (ich stille voll) und dann nochmal 1-2 Stunden geschlafen hat. War natürlich ein Luxus für mich, so viel Schlaf zu bekommen. Seit ungefähr 3 Wochen, ist plötzlich alles anders. Angefangen hat es kurz vor unserem Südtirolurlaub, im Urlaub selber wurde es von Nacht zu Nacht schlimmer… Sie kam teilweise alle 1-2 Stunden, wurde wach und war super quengelig, was ich gar nicht von ihr kannte. Nun auch wieder Zuhause hat sich ihr Schlaf nicht wirklich wieder zum Besseren geändert. Sie schläft nun meistens 3-Stunden tief und wacht dann weiterhin immer wieder quengelig auf. Ich stille Sie nachts wieder 2x habe aber nicht wirklich das Gefühl, sie hat Durst, da sie nur kurz nuckelt und dann sofort wieder einschläft, auch wenn ich sie schon kurz wach werden lasse, damit sie sich „satt“ trinken könnte. Gefühlt ist sie nur nachts sehr unzufrieden, Tagsüber ist immer alles prima und sie ein zufriedener Sonnenschein. Auch habe ich sie teilweise morgens (4/5 Uhr früh) einfach zu mir ins Bett gelegt, weil nur da sie absolut in Ruhe im Moment schläft, ohne zu quengeln… (normalerweise schläft sie prima in ihrem Beistellbett alleine) Jetzt frage ich mich was ich tun kann, oder ob ich diese Veränderung einfach akzeptieren muss? Ich hab schon geprüft ob ihr zu warm, zu kalt ist oder die Zähnchen sie ärgern… aber ja dann auch nicht jede Nacht?! :-( Bin dankbar über jeden Tipp! :-)) Liebe Grüße Teresa
Liebe Teresa, da kommen wahrscheinlich zwei Komponenten zusammen. "Studien und die Erfahrung von unzähligen Eltern haben eindeutig gezeigt, dass das nächtliche Aufwachen, das ab etwa vier bis sechs Monaten nachts wieder vermehrt auftritt, entwicklungsbedingt ist. Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben. Sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen (!), dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Es gibt jedenfalls genügend Gründe dafür, dass das Kind unausgeglichen ist und nachts häufiger aufwacht.“ Dazu fiel in diesen Zeitraum der Urlaub und hat vielleicht für zusätzliche Verunsicherung gesorgt. Das macht es nicht leichter, aber das Durchhalten einfacher. Das Kind mit in Ihr Bett zu nehmen, das ist eine gute Idee. Da ist Wärme, Nähe und Sicherheit! Liebe Grüße Martina Höfel
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