April.One.Jana
Hallo, mein Sohn wird nächste Woche 6 Monate alt. Von Anfang an, war das Thema Schlafen schwierig für ihn. Er hat weder im Kinderwagen, noch im Auto oder in der Trage geschlafen, sondern nur gebrüllt. In den ersten drei Monaten hat er fast nur auf mir geschlafen mit viel Weinen, dafür aber lange am Stück. Mit ca. 10 Wochen hat er endlich im Beistellbett geschlafen und tagsüber auf dem Arm. Beides mit vielen Tränen. Mit ca. 14 Wochen hat es angefangen, dass er Nachts alle zwei Stunden wach war. Moment sieht er so aus: Er schläft tagsüber in zwei oder drei Schläfchen insgesamt zwischen 90 und 120 Minuten, meistens auf dem Arm, im Kinderwagen oder Fahrradanhänger. Nach ungefähr 30 Minuten ist er wieder wach und häufig schreit er dann direkt. Außer im Fahrradanhänger, da schreit er dann nicht, schafft aber auch nur 30 Minuten. Abends wird er gegen 18:30 Uhr umgezogen und bekommt dann bei seiner letzten Flasche eine Geschichte vorgelesen. Dann kommt er ins eigene Bett in meinem Zimmer (manchmal ist er dann schon eingeschlafen). Das Einschlafen dauert 15-30 Minuten. Die Nächte sehen entweder so aus, dass er nach 1-2 Stunden schreiend aufwacht oder gegen Mitternacht oder alle zwei Stunden oder um 4/5 Uhr ist Schicht im Schacht und wir aufstehen müssen. Tagsüber ist er fast immer müde, so dass es unmöglich ist, seine Müdigkeitszeichen zu erkennen. Meistens reibt er sich sofort nach dem Aufstehen die Augen. Seine Wachphasen sind zwischen einer und fünf Stunden lang, völlig unberechenbar. Ich war bereits beim Osteopathen, Orthopäden und Heilpraktiker. Alle sagen, er ist sehr verspannt. Bei der Krankengymnastik wird gesagt, er sei hochsensibel. Er nimmt keinen Schnuller und das nächtliche Beruhigen dauert oft sehr lange. Ich ertrage dieses ständige Schreien im Schlaf und dem Kampf um den Schlaf nicht mehr, was mache ich falsch? Wann wird es besser?
Liebe April.One.Jana, ja, diese Phase kann eine Mutter "wahnsinnig" machen und an Ihren Fähigkeiten zweifeln lassen. Es gibt zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Entweder frau nimmt es hin und legt sich tagsüber hin oder man ist um 19 Uhr schon total verspannt, weil man weiß, was in der Nacht abgeht. Jetzt kommt das Problem: man kann nur sich ändern, aber nicht das Kind. Das schläft je nach Gehirnreife und Erlebenswelt. ""Studien und die Erfahrung von unzähligen Eltern haben eindeutig gezeigt, dass das nächtliche Aufwachen, das ab etwa vier bis sechs Monaten nachts wieder vermehrt auftritt, entwicklungsbedingt ist. Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben. Sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen (!), dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Es gibt jedenfalls genügend Gründe dafür, dass das Kind unausgeglichen ist und nachts häufiger aufwacht.“ Das macht es nicht leichter, aber das Durchhalten einfacher. Liebe Grüße Martina Höfel
Faolana
Hey, ich was das ist schwierig aber das wichtigste ist erstmal, das DU dich entspannst. Dein kleiner merkt deine Anspannung und spannt sich sofort mit an. Du denkst unterbewusst immer daran wenn er schlafen soll" Oh nein gleich geht das geschreie wieder los". Von diesen Gedanken musst du wegkommen, denn so beschwörst du es regelrecht nur herauf das es wieder so losgeht. Und zu dem langen schlafen und schreiend wach werden. Dein Sohn verarbeitet das Geschehene vom Tag im schlaf. Vielleicht mal den Alltag etwas ruhiger und entspannter angehen vielleicht ist ihm das zu viel was passiert. Einfach mal eventuell zum testen eine woche nichts großartiges unternehmen eventuell nur spazieren gehen und kurzes einkaufen. Mein Sohn hat damals bis zum 10 Monat nur auf meinen Arm geschlafen wenn ich gelaufen bin und in der ersten Zeit auch nicht gerade lange aber mit viel Geduld und Akzeptanz wurde es immer besser. Und mit ca 1 1/2 hat er nachts durchgeschlafen und das von jetzt auf gleich
April.One.Jana
@Faomana: Danke für die Ideen. Mein Kleiner schläft Nachts komischerweise viel besser, wenn viel los ist. Ich denke häufig, "heute ist ein guter Tag, er bleibt bestimmt ruhig, wenn er aufwacht" und dann brüllt er oder "heute wird es Furcht" und dann schläft er 1,5 Stunden. Also daran liegt es wohl nicht...
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