annabelle47
Hallo, ich habe einen insulinpflichtigen Schwangerschaftsdiabetes und bin bei 39 + 0. Am Dienstagmorgen und -abend sowie gestern abend und heute mittag waren die Blutzuckerwerte zwischen 140 und 150 bei der Messung 1h nach dem Essen (Sollwert ist 140). Da die Messwerte aber ohnehin des öfteren größere Abweichungen haben, auch wenn ich direkt nacheinander messe (z. T. auch > 10%), habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Außerdem hatte ich eine starke Erkältung. Heute bei dem Untersuchungstermin in der Klinik hatte die Ärztin wegen dieser Werte eine starke Tendenz zur Geburtseinleitung, hat mir allerdings nochmals 2 Tage Schonfrist eingeräumt. Sie meinte jedoch, 2 Blutzuckerwertüberschreitungen innerhalb einer Woche seien gerade noch tolerabel, mehr aber nicht und schlug mir einen erneuten Untersuchungstermin übermorgen vor. Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Messgerät und der Tatsache, dass beim Ultraschall alles okay war, bin ich etwas skeptisch. Natürlich möchte ich aber auch keine unnötigen Risiken eingehen. Wie sehen Sie das? Was kann ich tun, wenn die Klinik auf einer Einleitung besteht? - Bis am So erreiche ich leider weder meine Gynäkologin noch meine Nachsorgehebamme. Vielen Dank im voraus. Annabelle47
Hallo, Bei einem insulinpflichtigen Schwangerschaftsdiabetes sollte nach Möglichkeit der errechnete Termin nicht allzusehr überschritten werden. Am besten besprechen Sie Ihre Wünsche mit dem Team vor Ort,niedergelassener FA und Nachsorgehebamme haben damit weniger zu tun;wenn Sie keine Einleitung wünschen,vor allem vor ET kann man sich uU auf einen Kompromiss einigen;d.h. möglichst am Termin einen Einleitungsversuch starten,falls dieser misslingt kann die Schwangerschaft engmaschig kontrolliert werden - vorausgesetzt die Zuckerwerte sind in Ordnung. Grüße Silke Westerhausen
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