Frage im Expertenforum Frühgeburt an Prof. Dr. med. Gerhard Jorch:

Fragen einer Frühchenmama desen Schatz jetzt 1 Jahr alt ist

Frage: Fragen einer Frühchenmama desen Schatz jetzt 1 Jahr alt ist

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Hallo, meine Süße ist jetzt 1 Jahr alt und ich habe da so ein paar Fragen. Sie kam in der 35 SSW und das erste Jaht war wirklich sehr anstrengend. Sie brauchte rund um die Uhr Liebe und Zuwendung und hat auch immer bei uns im Bett geschlafen. Zum Glück ist das jetzt alles besser geworden. Aber ich habe da zwei kleine Probleme mit den ich etwas überfordert bin. Zum einen finde ich, das sie noch sehr viel Schlaf braucht. Sie schläft von 10.45-11.15. Um 12 Uhr gibt es dann Mittagessen. Dann spielt sie und schläft nochmal von 14.15-16.15. Abends kommt sie dann um 20 Uhr ins Bett und schläft dann meistens so bis um 6 Uhr durch, kommt dann zu uns und schläft dann bis um 7.30. Ist das zu viel Schlaf? Ich habe dann noch eine Frage und zwar bezüglich der Nahrungsmenge. Sie ist eine sehr schlechte Esserin. Morgens bekommt sie noch ne Flasche, Mittagessen ist dann echt ne Qual, ich bin um jeden Löffel froh, den sie ißt ( wenn sie Morgens nicht schläft ist es noch viel schlimmer, dann muß ich ihr ne Flasche machen, damit sie überhaupt was im Magen hat), Nachmittags knabbert sie dann Obst und Abends bekommt sie dann Brei. Da weiß ich echt nicht, wie ich sie mal von ihren Fläschen abgewöhnen kann. Vieleicht haben Sie ja einen Tipp für mich. Tausend Dank im Vorraus


Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

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14 Stunden Schlaf sind der Durchschnittswert für 12 Monate alte Säuglinge. Die Verteilung der Schlafphasen und das Eßverhalten sind identisch mit dem unserer eigenen Tochter (nächste Woche 1 Jahr alt, 41. SSW). Wegen der Flasche machen wir uns keine Sorgen: Uns sind keine Kinder bekannt, die sich nicht irgendwann selbst abgewöhnt haben. Milch ist von der Zusammensetzung her ein Nahrungsstoff, der in jedem Lebensalter günstig ist. Brei-Essen will unsere Tochter häufig nicht - zumindestens der Anfang ist immer schwer. Wenn sie einige Löffel gegessen hat, kommt bei Ihr dann doch der Appetit. Manchmal machen wir es so, das meine Frau füttert und ich sie mit irgendwelchen Scherzen ablenke. Eine unserer Theorien ist, dass für sie das vom-Löffel-Essen bei Racheninfekten und beim Zahnen schmerzhaft war, so dass sie aus dieser Erinnerung heraus zu Beginn der Fütterung abwehrend ist.


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