Nadine_D
Guten Tag, meine Tochter (17 Monate alt) hat extreme Probleme mit dem Stuhlgang. Wenn es besonders schlimm ist, weint sie beim Drücken weil es ihr offenbar sehr weh tut. Grundsätzlich ist es ihr immer deutlich anzusehen wenn sie versucht ihr großes Geschäft zu erledigen. Sie hält sich krampfhaft an Gegenständen fest, verbiegt ihren Körper wie ein C, bekommt einen roten Kopf vor Anstrengung etc. Unser Kinderarzt hat uns empfohlen Milchzucker zu geben. Ich verteile den (6 Löffel) über den Tag, achte extrem auf ihre Ernährung (kaum Weißmehl, viel Vollkorn, Obst, keine Bananen etc), aber eine wirkliche Besserung tritt einfach nicht ein. Eine besonders gute Trinkerin ist sie leider nicht. Ich muss dazu sagen dass Sie von Geburt an viel mit dem Bauch zu tun hat, hatte z.B. die 3-Monats-Koliken sehr ausgeprägt und im 1. Jahr auch immer wieder stark auf neue Lebensmittel reagiert. Mittlerweile hat sich das gegeben, sie isst "alles" und auch gerne. Bauchweh oder ähnliches hat sie nicht, "nur" die Sache mit dem Stuhlgang. Unser Kinderarzt nimmt das für meine Begriffe nicht ernst, aber ich mache mir mittlerweile Sorgen, möchte nicht dass sie chronisch Probleme mit Stuhlgang bekommt. Gibt es etwas homöopathisches dass man geben kann? (zum Aufbau bestimmter Darmbakerien) Oder bestimmte Nahrungsmittel die noch helfen könnten? Vlt. auch Getränke? Oder sollte ich mal zu einem anderen Arzt gehen und Untersuchungen machen lassen? Vielen Dank für Ihre Hilfe!!!
Tatsächlich können Sie versuchen, die Milch über eine Woche komplett wegzulassen. Es gibt Kinder, die darauf mit Verstopfung reageiren. Milchzucker reicht in diesem Alter nicht, geben Sie Movicol 2 x 3/4 Beutel pro Tag, bis es reguliert ist. Gruss S. Wirth
Nadine_D
ergänzend möchte ich noch hinzufügen dass sie 2 Milchflaschen (Vollmilch 3,8 % Fett) am Tag trinkt (400 ml) und auch gerne mal zwischendurch noch einen Joghurt (Activia) ist. Könnte auch ein "zuviel" an Milchprodukten das Problem sein? Stuhlgang hat sie in der Regel jeden Tag mind. 1x, jedoch wie gesagt mit den o.g. Begleiterscheinungen verbunden
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