sandybe
Hallo, mein Sohn ist am 30.10.2025 als Frühchen 28+4 auf die Welt gekommen. Er bekam bisher nur Muttermilch. Ein paar Tage nach der Geburt hat er plötzlich die Milch nicht mehr verdaut und/oder diese wieder ausgespuckt. Nach einer Nahrungspause konnte diese langsam wieder gesteigert werden. Bis er endlich das Mekonium verloren hat sind fast 2 Wochen vergangen. Stuhlgang war in der Krankenhauszeit nur sehr schleppend möglich, mittlerweile hat er alle 1-3 Tage sehr flüssigen Stuhlgang (jedoch auch nur mit Bauchmassagen). Auch hatte er schon immer viel Luft im Bauch und ist noch etwas vom „Frühchenpressen“ geplagt. Er wird seit der Entlassung grundsätzlich gestillt, bekommt ganz selten ein Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch. Er muss nach jeder Mahlzeit spucken, mal mehr mal weniger. Damit haben wir uns gezwungenermaßen schon abgefunden (der Magenpförtner wurde bereits kontrolliert). Der ganze Bauch fängt aber beim trinken an zu gluckern und zu rumoren. Er selbst wird quengelig und überstreckt sich. Das passiert entweder direkt beim trinken oder unmittelbar danach. Dadurch muss er wieder spucken (wir halten ihn immer nach dem trinken für 20-30 min noch aufrecht). Durch das viele Spucken hat er alle 1-2 Stunden wieder Hunger und der Kreislauf beginnt von vorne…. Lediglich nachts läuft das trinken etwas besser. Zum Aufbau der Darmflora bekommt er seit fast 2 Monaten Omnibiotic Panda Tropfen. Zusätzlich muss er noch Eisen nehmen und bekommt Voramin D Tropfen. Man sagt schon, dass Muttermilch das Beste fürs Baby ist, aber kann es aufgrund der Reaktion beim Trinken und dem flüssigen Stuhl doch sein, dass er die Milch nicht verträgt? Das stillen lief noch nie wirklich richtig gut, aber langsam komme ich an meine Grenzen und denke sehr oft übers abstillen nach… Eine Besserung vom Bauch und vom Trinken ist noch nicht eingetreten.
Grundsätzlich ist Muttermilch immer das Beste. Die Stuhlkonsistenz kann bei Muttermilch völlig unterschiedlich sein und solange das Kind gut an Gewicht zunimmt, können Sie problemlos Muttermilch geben. Sie könnten allerdings auch mit Beikost anfangen, wenn Ihr Kind motorisch dazu bereit ist - ausreichende Körperspannung, wenig Zungenvorstoß, wenn Sie mit dem Löffel kommen. Durch die Beikost könnte das Spucken weniger werden, dadurch, dass die Konsistenz etwas fester ist und auch die Stühle könnten fester werden. Bitte aber mit Ihrem Kinderarzt absprechen, ob es Gründe gegen Beikosteinführung gibt. Zur Einordnung, ob das Spucken ein medizinisches Problem ist, wäre es wichtig zu wissen, ob das Gedeihen gut ist und ob es Lungenentzündungen gegeben hat, die eventuell mit dem Reflux in Zusammenhang stehen. Wenn das nicht so ist, bitte wie oben verfahren. Meist wird das alles besser im Laufe der Zeit: wichtig wäre, dass Sie sich Hilfe bei der Versorgung des Kindes holen, um auch mal etwas Kraft zu tanken.
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