User-1770582706
Hallo, ich habe eine frisch 11 Monate alt gewordene Tochter. Ich habe vor einiger Zeit die Situation geschildert, dass sie noch viel gestillt werden möchte und nicht über 190g Brei am Tag isst, plus ein kleines Frühstück am Morgen (etwas Joghurt mit Obst und Haferflocken, etwas Brot). Aber auch hier wirklich nicht viel. Sie ist völlig zufrieden, mehr als gut entwickelt (ich bin selbst Pädagogin der frühen Kindheit). Die Antwort war, dass die Essensmenge nicht altersentsprechend sei (eine ganz freundliche Antwort, ohne Vorwürfe oder Ähnliches). Ich frage mich, ohne Internet usw. wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass so wie es ist, nicht ausreicht. Ich orientiere mich einfach an meiner Tochter, gehe in ihrem Tempo. Für mich hört sich das richtig an. Aber sie sind die Fachmänner, und ich mache mir selbstverständlich Gedanken. Ich biete ihr auch immer wieder an. Generell würde ich sagen, dass die Essensituation sehr schön gestaltet ist, ich stille sie auch nicht vor dem Essen, sie isst interessiert und steht den Mahlzeiten völlig positiv gegenüber. Meine erste Tochter, nun 4 Jahre alt, hatte das gleiche Tempo wie meine kleine nun. damals ging ich ebenfalls einfach in ihrem Tempo mit. Sie ist eine vorbildliche Esserin, ich würde sogar sagen, dass es besser nicht geht. Der KÄ ist mit beiden sehr zufrieden, weiß und wusste, dass ich stille, kannte aber nie das genaue Verhältnis (hat nie danach gefragt). Ich mache mir einfach Gedanken, dass, wenn ich zu viel lenke (weil es nicht altersentsprechend ist) sich das negativ auswirken könnte… bzw. Ich frage mich, was ich „mehr“ tun soll, außer weiterhin eine schöne Essensituation zu schaffen und Vielfalt anzubieten? Mit ihrem Gewicht und ihrer Entwicklung ist alles gut. Also kann ich einfach in ihrem Tempo mitgehen, oder sollte ich doch konkret handeln? Sie ist 11 Monate und wiegt 10kg, läuft bereits seit einem Monat, ist also viel unterwegs.
Ich kann Ihre Sorgen/Aspekte nicht so recht nachvollziehen. Babys sollen in etwa mit einem Jahr ihr Geburtsgewicht verdreifacht haben. Ihr Kind hat das schon mit 11 Monaten "geschafft". Wo also ist das Problem? Achten Sie eher darauf, daß Ihr Kind nicht zuviel Kalorien zu sich nimmt bzw. daß die angebotene Nahrung nicht zu kalorienhaltig ist, wobei Zucker (auch Fruchtzucker) ein Hauptfaktor ist.
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