Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Baby 10,5 Monate ist angewidert v. allem Essbaren

Frage: Baby 10,5 Monate ist angewidert v. allem Essbaren

Srh

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Hallo liebe Doktoren, unsere kleine Rakete bereitet uns beim Thema Nahrung Kopfschmerzen… : Er trinkt schon immer sehr kleine Portionen (Max. 120ml / Flasche, ca 500-700ml / Tag) Nun ist er ja bereits 10 Monate alt. Mit 5/6 Monaten gab es die ersten Anzeichen, dass er an anderer Nahrung interessiert ist. Wir haben dann langsam mit dem Gemüsebrei begonnen und es hat echt gut geklappt, oft sogar 1 Glas. Meistens wollte er nur eine Sorte „so richtig“ (weiße Karotte von Hipp) - andere Sorten nur wenig. Das ging maximal 2 Wochen gut. Dann ist er an dem RS-Virus erkrankt und hatte keinerlei Interesse mehr, egal was wir probiert haben. Immer war die Nase zu etc. Kurz war er wieder fit, hat langsam wieder mit Brei etc begonnen um dann an Magen-& Darm zu erkranken. Gleiches Spiel von vorn. Dies ist nun mittlerweile 5-6 Wochen her. Seitdem hat er gar kein Interesse mehr. Dreht sein Köpfchen zur Seite, verschließt den Mund etc. Schon wenn er den Löffel sieht, ist es vorbei. Auch an BLW null Interesse - er hebt alles angewidert vom Teller um es dann demonstrativ fallen zu lassen. Wir haben es 2x mit einem „Quetschie“ probiert - den süßen mit Banane, Apfel, Gurke und Spinat hat er gekühlt verschlungen, den anderen mit Karotte / Süsskartoffel natürlich nicht. Aber er hat (im Liegen!!!) zumindest den Mund aufgemacht. Er gehört eh zu den ganz zarten: 70 cm, 7,9kg. Daher ist es natürlich von Relevanz, dass er möglichst alles verputzt, der kleine Mann. Andere Kinder im Umkreis verschlingen Nahrung ohne Ende, werden immer größer, Kleinkindartig halt. Er isr immer noch so Baby-zart und dieses völlige Desinteresse, puh…. Es ist nicht einfach. Ich hoffe, sie wissen einen Rat.


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Die meisten Eltern machen sich diesbezüglich meist ohne Grund Sorgen. Babys sollen mit einem Jahr ihr Geburtsgewicht in etwa verdoppeln. Ihr Kind hat dazu noch ca. 6 Wochen Zeit. Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt die Perzentilenkurven. Wenn diese im Prinzip regelrecht sind, gibt es keinen Grund zur Sorge. Hinzu kommt die genetische Situation. Schlanke Eltern haben oft zierliche Kinder. Vielleicht ist es bei ihnen auch so!?


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