Mitglied inaktiv
lieber herr dr. posth! meine tochter ist jetzt 3 monate alt. ich mache ab und zu mal ein bis zwei stunden ohne die kleine etwas, nicht oft aber ich brauche eben hin und wieder eine kleine auszeit.mein mann (oder auch manchmal die oma) passt dann auf und meistens geht es auch sehr gut. letztes mal hat sie allerdings sehr lange geweint bei meinem mann, ist dann aber eingeschlafen. seitdem bin ich nicht mehr weggegangen, weil ich ein schlechtes gewissen habe.wie sollen wir es in zukunft handhaben? und noch eine frage: ab wann sollte ein baby zu regelmäßigen zeiten ins bett gehen und ab wann sollte man ein festes schlafritual einführen? bei uns richtet sich das schlafen gehen nach den bedürfnissen der kleinen, die noch keinen festen rhytmus hat. vielen dank für ihre hilfe!
Hallo, Sie haben Recht. So kleine Säuglinge haben noch keinen festen Rhythmus, was das Schlafen angeht. Vielleicht gibt es die eine oder andere Ausnahme, aber so etwas ist selten. Mit etwa 1/2 Jahr, vielleicht schon etwas früher kann man durch ein regelmäßiges Einschlafritual die Schlafenszeit einleiten und das Einschlafen erleichtern. Was Sie in Zukunft beachten müssen, ist das einsetzende Fremdeln, das signalisiert, das jetzt eine erzwungene Trennung dem Säugling Stress bereitet. Wenn der Vater oder die Großmutter den Status einer Ersatzbezugsperson haben, dazu müssen Sie aber immer wieder an der Pflege beteiligt sein und sich dabei einfühlsam verhalten, dann können Sie ohne Weiteres weggehen und die Ersatzbezugsperson versorgt den Säugling, ohne daß er in Angstzustände gerät. Viele Grüße
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