Mitglied inaktiv
hallo, mein sohn ist 9 mon. und 1 woche alt. seit etwa 2 wochen ist er schreckhafter und ängstlicher als sonst. Er hat plötzlich vor allen möglich Dingen Angst (z. B. einem Fön), die vorher selbstverständlich waren. Er fremdelt nur bei einigen Personen, dann aber richtig. Neulich hat er bei einem Besuch bei einer Bekannten geweint (auf meinem Arm!), bis er keine Luft mehr bekam. Nachts weint er sehr oft im Schlaf, manchmal ohne aufzuwachen, schläft aber -- wie schon seit 5 Monaten -- nach wie vor durch. Außerdem ist der Papa zur Zeit aus irgendeinem Grund etwas beliebter Halten Sie die Ängstlichkeit und die "Schlafschwierigkeiten" für einen Entwicklungsschub? Können wir ihm irgendwie helfen? Er lernt sehr viel zur Zeit. Vielleicht hängt das alles damit zusammen? er kann sich seit 2 Wochen hochziehen und seitwärts ein paar Schrittchen machen. Außerdem kann er Personen auf Fotos erkennen und freut sich immer sehr dabei. Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
Hallo, Ihr Sohn scheint im Moment tatsächlich einen großen Entwicklungsschub zu machen. Das wird daran erkennbar, daß er seine Umwelt immer klarer wahrnimmt und alle Erlebnisse mit betimmten Gefühlen verbindet. Dabei erweist er sich allerdings als recht sensibel und alles, was ihm fremd vorkommt oder irgendwie unheimlich (unerklärliche, laute Geräusche) löst in ihm das Gefühl von Angst aus. Dabei ist das Fremdeln nur eine wesentlicher Bestandteil der Bindungsprinzipien. Die beste Methode, solche aufkommenden Realängste gleich im Entstehen zu unterdrücken ist, auf dem sicheren Arm seiner Eltern sich dem Angstauslöser zu nähern und ihm durch eigenes Handeln zeigen, daß nichts gefährliches daran ist. Für solche Unternehmungen ist auch der Vater sehr wichtig, denn er wird die Zentralperson für die Loslösung werden (s. 3.Teil meines Langtextes, link oben links). Viele Grüße
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