Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Wie weiter?

Frage: Wie weiter?

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Hallo, als unser Sohn 8 Mon.alt war haben wir mit dem nächtlichen Abstillen angefangen.In den ersten 2 Wochen wurde er nicht gestillt.Wir haben ihn herumgetragen,später nur durch Streicheln/Reden beruhigt.Jede Nacht war er 2-3 Stunden am Stück wach,hat viel geschrien trotz Herumtragen.Dass er irgendwann nachts Hunger hatte,war nicht auszuschließen.Mir ist etwas nicht ganz klar-einerseits schreiben Sie,ein Abendbrei reicht es einem Kind um 6-8 Stunden durchzuschlafen,was hieße,um 3,4Uhr kann man erwarten dass,das Kind aus Hunger aufwacht.Andererseits sagen Sie,wieder Milch zu geben brächte alles durcheinander.Das Baby verhungern lassen?Deshalb hab ich ihn doch 1x gestillt.Fehler?Das ganze haben wir 6 Wochen lang gemacht!Fortschritte:4 Nächte 6,5 Stunden am Stück geschlafen( 1x/Woche);hat in seinem Zimmer geschlafen.Jetzt schläft er wieder neben mir im Bett,wird die ganze Nacht gestillt.Bin ratlos,weiss nicht mehr weiter.Hätten wir noch geduldiger sein sollen?Es war viel zu schwer.Danke


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das Problem, das sich bei Ihnen auftut, hängt mit der zu frühen Zubettgehzeit zusammen. Wenn man sein Kind um 19 Uhr ins Bett legt, wird es wahrscheinlich in der frühen Morgenstunden wach. Dann hat es natürlich wieder Hunger. Verhungern wird es natürlich nicht, wenn man es dann nicht füttert, aber beschweren wird es sich schon. Bei der erwünschten Schlafdauer spielt logischwerweise die Einschlafzeit ein gewichtige Rolle. Vielleicht haben Sie das zuwenig bedacht und sind dadurch wieder ans nächtliche Füttern gekommen. Sie können also jetzt nur wieder einen neuen Anlauf unternehmen und müssen sich vorher ausrechnen, von wann die 8Stunden Schlafzeit denn gehen sollen. Entsprechend müssen Sie vorher! das Einschlafritual konzipieren. Viele Grüße


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