Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Wie reagieren?

Frage: Wie reagieren?

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Mein Sohn 7 1/2 Monate versucht sich fortzubewegen ohne das Krabbeln überhaupt in Erwägung zu ziehen; mal mit rollen, mal schlängelt er wie eine Schlange über dem Boden und versucht sich an Dingen vorwärts zu ziehen, aber meistens robbt er rückwärts. In den Vierfüßlerstand schafft er es auch schon lange, aber er wippt dann nur mit dem Po und schiebt sich nach hinten, dadurch ist er oft sehr unzufrieden, weil er sich dann weiter von seinen Dingen entfernt und gibt direkt auf und fängt bitterlich an zu weinen. Wie soll ich in diesem Fall reagieren? Ich versuche ihn immer zu ermutigen weiter zu kommen, unterstütze ihn und lobe ihn sehr viel, aber er ist total schnell frustiert, wenn was nicht sofort klappt und gibt auf. Außerdem steht er super gerne,hat auch richtig Kraft in den Beinen, aber auch da verläßt er sich immer auf mich und läßt sich dann plötzlich los. Das Selbe beim Sitzen;er sitzt super, aber er kommt nicht von alleine da hin und nicht wieder raus!? Lg Tanja


Dr. med. Rüdiger Posth

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Stichwort: Krabbeln Liebe Tanja, das eigentliche Krabbelalter kommt jetzt erst. Ihr Sohn spürt zwar schon den Impuls und hat auch das Bedürfnis, an die Dinge, die ihn interessieren, heran zu kommen. Er hat aber noch nicht die Koordination, seinen Körper gezielt vorwärts zu bewegen. Da er schon in den 4füßlerstand geht, könne Sie ihm ein wenig helfen. Hocken Sie sich hinter ihren Sohn, wenn er im 4füßlerstand steht, greifen Sie mit dem linken Arm unter seinen Bauch und halten Sie ihm den rechten Oberschenkel fest (als Linkshänder umgekehrt). Jetzt setzen Sie ihm mit der anderen Hand den linken Stützarm ein Stück nach vorne und halten die Position. Dann schieben Sie ihm das gehaltene rechte Bein ein Stück nach vorne und halten wieder. Danach setzen Sie ihm den rechten Arm nach vorne und halten. Schließlich schieben sie ihm das linke Bein nach und halten wieder. Dann fangen Sie wieder von vorne an. Wenn Sie das täglich zwei oder dreimal machen, wird Ihr Sohn bald krabbeln. Er wird es aber auch ohne diese Übung lernen. Der Frust motiviert ihn dabei. Viele Grüße


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