Mitglied inaktiv
mein kleiner (fast 2) ist letzte woche von einem auto beim rückwärts fahren niedergestoßen worden und kam unters auto, zum glück nicht unter die reifen. wir haben ihn rausziehen können und sind mit dem notarzt in die klinik. zum glück nur blaue flecken, abschürfungen und beulen. meine frage ist jetzt: wie kann ich ihm am besten helfen das ganze zu verarbeiten? er ist seit dem ängstlich, (hunde, gewitter, fremde umgebung) und zurückhaltender, was er davor überhaupt nicht war. ich habe ihm versucht die ganze geschichte zu erklären aber weiß natürlich nicht in wieweit er das versteht. er ist so ein aufgeschlossenens und lebendiges, tolles kind und ich hab etwas angst, daß er durch den schrecklichen unfall ein trauma davonträgt. heilt das die zeit, oder kann ich ihm irgendwie helfen? vielen dank für ihre hilfe. melanie
Antwort 1 Forum Hallo, Ihr Sohn ist noch viel zu klein, als daß Sie ihm die Zusammenhänge des Unfalls in irgendeiner Weise erklären könnten. Gottseidank ist ja nicht viel passiert. So wie er jetzt reagiert, ist das die natürlich Verarbeitungsweise des erlittenen Traumas. Er reagiert mit Angstgefühlen, die er dann auf alles irgendwie bedrohlich Erscheinende überträgt, auch wenn es ihn gar nicht wirklich bedroht. Aber sein Unverständnis der Vorgänge ist zugleich auch sein Schutz. Mit der Zeit werden die jetzt noch frischen Erinnerungen verblassen, und wenn so etwas nie wieder passiert, wird er es eines Tages vergessen haben. Sein faktisches Gedächtnis ist noch nicht stark genug, es zu behalten. Sie brauchen also nur ein bißchen Geduld. Die Zeit spielt Ihnen in die Hände. Bei aufkommenden Ängsten müssen Sie natürlich Ihren Sohn beruhigen und auf die Harmlosigkeit der Dinge altersgemäß hinweisen. Viele Grüße
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